Rosneft könnte Ölhandelsdeal mit Morgan Stanley absagen

(Reuters) - Der größte russische Ölkonzern Rosneft könnte Insidern zufolge wegen der Sanktionen des Westens die Übernahme der Ölhandelssparte der US-Bank Morgan Stanley absagen. Mit den Strafmaßnahmen wäre es Rosneft fast unmöglich, das Tagesgeschäft in diesem Bereich zu finanzieren, verlautete aus dem Umfeld des Unternehmens. Zwar soll die Sparte Insidern zufolge lediglich zwischen 300 und 400 Millionen Dollar kosten. Für den Handel mit Öl wären aber Kreditlinien von Banken im Milliardenvolumen nötig. Ob Rosneft diese Kreditlinien bekommt, ist wegen der Sanktionen unklar. Ein Rosneft-Sprecher erklärte am Donnerstag dazu, die Arbeiten an den Kauf-Plänen dauerten an.

Die Strafmaßnahmen gegen den Staatskonzern hat der Westen wegen der Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt verhängt. Die EU und die USA werfen der Regierung in Moskau vor, die prorussischen Rebellen im Osten der Ukraine zu unterstützen.

Morgan Stanley will die Ölhandelssparte seit fast zwei Jahren verkaufen. Die Bank steht dabei unter Druck der US-Aufsichtsbehörden, die den Handel mit Öl für zu riskant für das Geldhaus halten. Sie fürchten, dass etwa bei einem Tankerunglück auf das Institut Milliardenrisiken zukommen könnten.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"