Rosneft könnte Ölhandelsdeal mit Morgan Stanley absagen

(Reuters) - Der größte russische Ölkonzern Rosneft könnte Insidern zufolge wegen der Sanktionen des Westens die Übernahme der Ölhandelssparte der US-Bank Morgan Stanley absagen. Mit den Strafmaßnahmen wäre es Rosneft fast unmöglich, das Tagesgeschäft in diesem Bereich zu finanzieren, verlautete aus dem Umfeld des Unternehmens. Zwar soll die Sparte Insidern zufolge lediglich zwischen 300 und 400 Millionen Dollar kosten. Für den Handel mit Öl wären aber Kreditlinien von Banken im Milliardenvolumen nötig. Ob Rosneft diese Kreditlinien bekommt, ist wegen der Sanktionen unklar. Ein Rosneft-Sprecher erklärte am Donnerstag dazu, die Arbeiten an den Kauf-Plänen dauerten an.

Die Strafmaßnahmen gegen den Staatskonzern hat der Westen wegen der Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt verhängt. Die EU und die USA werfen der Regierung in Moskau vor, die prorussischen Rebellen im Osten der Ukraine zu unterstützen.

Morgan Stanley will die Ölhandelssparte seit fast zwei Jahren verkaufen. Die Bank steht dabei unter Druck der US-Aufsichtsbehörden, die den Handel mit Öl für zu riskant für das Geldhaus halten. Sie fürchten, dass etwa bei einem Tankerunglück auf das Institut Milliardenrisiken zukommen könnten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte