Rosneft-Chef Setschin soll in Bestechungsprozess aussagen

Moskau (APA/dpa) - Im Bestechungsprozess gegen den ehemaligen russischen Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew soll Rosneft-Chef Igor Setschin als Zeuge aussagen. Das entschied ein Moskauer Gericht am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft. Setschin sei für den 13. November vorgeladen, meldete die Agentur Tass.

Der Energiekonzern Rosneft lehnte eine Stellungnahme zunächst ab. Weitere Gerichtstermine wurden für den 15. und 20. November angesetzt.

Uljukajew wird vorgeworfen, bei einem Privatisierungsgeschäft 2 Mio. US-Dollar (1,7 Mio. Euro) von Russlands größter Ölfirma erpresst zu haben. Der Ex-Minister weist dies zurück. Nach seiner Darstellung soll Setschin, der als enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin gilt, die Bestechungsvorwürfe gemeinsam mit dem Geheimdienst konstruiert und die Übergabe des Geldes eingefädelt haben.

Die Staatsanwaltschaft präsentierte bei der Anhörung zwei Millionen US-Dollar in 100-Dollar-Scheinen als angebliches Schmiergeld, wie die Agentur Interfax berichtete. Uljukajew lehnte eine Stellungnahme dazu ab. "Ich bin bereit, Fragen zu beantworten, wenn meine Aussage an der Reihe ist", sagte er.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne