Rosneft-Chef Setschin soll in Bestechungsprozess aussagen

Moskau (APA/dpa) - Im Bestechungsprozess gegen den ehemaligen russischen Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew soll Rosneft-Chef Igor Setschin als Zeuge aussagen. Das entschied ein Moskauer Gericht am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft. Setschin sei für den 13. November vorgeladen, meldete die Agentur Tass.

Der Energiekonzern Rosneft lehnte eine Stellungnahme zunächst ab. Weitere Gerichtstermine wurden für den 15. und 20. November angesetzt.

Uljukajew wird vorgeworfen, bei einem Privatisierungsgeschäft 2 Mio. US-Dollar (1,7 Mio. Euro) von Russlands größter Ölfirma erpresst zu haben. Der Ex-Minister weist dies zurück. Nach seiner Darstellung soll Setschin, der als enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin gilt, die Bestechungsvorwürfe gemeinsam mit dem Geheimdienst konstruiert und die Übergabe des Geldes eingefädelt haben.

Die Staatsanwaltschaft präsentierte bei der Anhörung zwei Millionen US-Dollar in 100-Dollar-Scheinen als angebliches Schmiergeld, wie die Agentur Interfax berichtete. Uljukajew lehnte eine Stellungnahme dazu ab. "Ich bin bereit, Fragen zu beantworten, wenn meine Aussage an der Reihe ist", sagte er.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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