Rosneft-Chef Setschin soll in Bestechungsprozess aussagen

Moskau (APA/dpa) - Im Bestechungsprozess gegen den ehemaligen russischen Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew soll Rosneft-Chef Igor Setschin als Zeuge aussagen. Das entschied ein Moskauer Gericht am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft. Setschin sei für den 13. November vorgeladen, meldete die Agentur Tass.

Der Energiekonzern Rosneft lehnte eine Stellungnahme zunächst ab. Weitere Gerichtstermine wurden für den 15. und 20. November angesetzt.

Uljukajew wird vorgeworfen, bei einem Privatisierungsgeschäft 2 Mio. US-Dollar (1,7 Mio. Euro) von Russlands größter Ölfirma erpresst zu haben. Der Ex-Minister weist dies zurück. Nach seiner Darstellung soll Setschin, der als enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin gilt, die Bestechungsvorwürfe gemeinsam mit dem Geheimdienst konstruiert und die Übergabe des Geldes eingefädelt haben.

Die Staatsanwaltschaft präsentierte bei der Anhörung zwei Millionen US-Dollar in 100-Dollar-Scheinen als angebliches Schmiergeld, wie die Agentur Interfax berichtete. Uljukajew lehnte eine Stellungnahme dazu ab. "Ich bin bereit, Fragen zu beantworten, wenn meine Aussage an der Reihe ist", sagte er.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert