Rosenbauer meldet "Unregelmäßigkeiten" bei Deutschland-Tochter

Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer ist mit "Unregelmäßigkeiten in einer Beteiligungsgesellschaft in Deutschland" konfrontiert und muss "aus Basis der bisherigen Erkenntnisse" 3,5 Mio. Euro abschreiben. Die Aktie brach daraufhin um fast fünf Prozent ein. Die Interne Revision hat eine forensische Untersuchung eingeleitet.

"Im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses wurden Unregelmäßigkeiten in einer Beteiligungsgesellschaft in Deutschland festgestellt, die auf Basis der bisherigen Erkenntnisse im Konzernabschluss 2017 zu einer außergewöhnlichen Wertberichtigung in der Höhe von 3,5 Mio EUR führen werden", heißt es in der knappen Mitteilung. Worum es in der Causa geht, teilte Rosenbauer nicht mit.

Der internen Revision wurden externe Experten beigestellt. "Der Vorstand wird die notwendigen strukturellen und personellen Ressourcen dafür zur Verfügung stellen und nach Vorliegen der Ergebnisse der forensischen Untersuchung weitere Maßnahmen setzen", so Rosenbauer.

Rosenbauer hatte Mitte Februar vorläufige Geschäftszahlen für 2017 bekanntgegeben. Der Umsatz sank demnach von 870,8 auf 848,7 Mio. Euro und der Betriebsgewinn brach um 46 Prozent auf 25,6 Mio. Euro ein. Zu den Hintergründen der gemeldeten "Unregelmäßigkeiten" gibt der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer vorerst keine Informationen

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen