Rom drückt mit Privatisierungen auf Gaspedal

Rom drückt mit Privatisierungen aufs Gaspedal. Um die hohe Staatsschuld einzudämmen, will das Kabinett von Premier Matteo Renzi bis 2018 Veräußerungen staatseigener Unternehmen im Wert von 0,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) vorantreiben, kündigte Italiens Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan am Dienstag in Rom an.


Prioritär sei für die Regierung in diesem Jahr die Privatisierung der Staatsbahnen (FS). Die Börsennotierung könnte in mehr Tranchen erfolgen, nichts konkretes sei bisher jedoch beschlossen worden, berichtete Padoan in einer Ansprache vor der Abgeordnetenkammer in Rom. Mit der Privatisierung soll nicht nur die Staatsschuld reduziert werden. Die Regierung will Ressourcen für die Entwicklung des Bahnunternehmens eintreiben.

Bis zu 40 Prozent der FS sollen Indiskretionen zufolge an die Börse gebracht werden, was Italiens Staatskassa bis zu vier Milliarden Euro bringen soll. Dabei handelt es sich um die größte Operation, die die Regierung Renzi zum Abbau der Verschuldung plant. Der Staat will nach der Veräußerung eines 40-Prozent-Anteils an der Post im Herbst auch 49 Prozent an der Flugsicherungsgesellschaft Enav veräußern.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte