Rom drückt mit Privatisierungen auf Gaspedal

Rom drückt mit Privatisierungen aufs Gaspedal. Um die hohe Staatsschuld einzudämmen, will das Kabinett von Premier Matteo Renzi bis 2018 Veräußerungen staatseigener Unternehmen im Wert von 0,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) vorantreiben, kündigte Italiens Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan am Dienstag in Rom an.


Prioritär sei für die Regierung in diesem Jahr die Privatisierung der Staatsbahnen (FS). Die Börsennotierung könnte in mehr Tranchen erfolgen, nichts konkretes sei bisher jedoch beschlossen worden, berichtete Padoan in einer Ansprache vor der Abgeordnetenkammer in Rom. Mit der Privatisierung soll nicht nur die Staatsschuld reduziert werden. Die Regierung will Ressourcen für die Entwicklung des Bahnunternehmens eintreiben.

Bis zu 40 Prozent der FS sollen Indiskretionen zufolge an die Börse gebracht werden, was Italiens Staatskassa bis zu vier Milliarden Euro bringen soll. Dabei handelt es sich um die größte Operation, die die Regierung Renzi zum Abbau der Verschuldung plant. Der Staat will nach der Veräußerung eines 40-Prozent-Anteils an der Post im Herbst auch 49 Prozent an der Flugsicherungsgesellschaft Enav veräußern.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber