Rolls-Royce streicht 2600 Stellen

(Reuters) - Der britische Motorenbauer Rolls-Royce setzt seinen Sparkurs fort und will in den kommenden eineinhalb Jahren 2600 Stellen abbauen. Die Streichungen beträfen hauptsächlich die Luftfahrtsparte, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Die Ankündigung folgt drei Wochen auf eine Gewinnwarnung. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Flugzeugtriebwerken hatte eingeräumt, seinen Gewinn im kommenden Jahr wegen einer Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds wohl doch nicht zu steigern. Das Unternehmen führte unter anderem die Sanktionen gegen Russland an, die wegen des Ukraine-Konflikts verhängt worden sind. Sie treffen unter anderen den russischen Energiesektor. Rolls-Royce bietet neben Flugzeugtriebwerken auch Turbinen und Kompressoren für die Öl- und Gasförderung an.

Rolls-Royce ernannte zudem einen neuen Finanzchef. Der bisherige Finanzdirektor der Luftfahrtsparte, David Smith, werde Mark Morris nachfolgen, der das Unternehmen nach 27 Jahren verlasse. Der Konzern nannte keine Gründe für das Ausscheiden von Morris. Rolls-Royce-Aktien stiegen nach der Ankündigung um rund zwei Prozent.

Berlin (APA/dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) als Basis für einen weltumspannenden Datenschutz gelobt. "Ich bin ein großer Fan der DSGVO. Sie stellt aber noch nicht alles dar, was gemacht werden muss", sagte er am Sonntag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur.
 

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Apple-Chef Cook in Berlin: DSGVO ist Vorbild für globalen Datenschutz

London (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler will seine Zuliefertochter Magneti Marelli für 6,2 Mrd. Euro an den japanischen Autozulieferer Calsonic Kansei verkaufen. Damit entstehe ein neuer Gigant in der Branche mit einem Umsatz von 15,2 Mrd. Euro im Jahr, erklärten die Konzerne am Montag gemeinsam in London. Dadurch entstehe die Nummer 7 in der Branche.
 

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Fiat Chrysler verkauft Zulieferer Magneti Marelli an Japaner

Dublin (APA/dpa) - Der Billigflieger Ryanair muss den ersten Gewinnrückgang seit fünf Jahren verdauen. Der Gewinn sank im ersten Geschäftshalbjahr um 7 Prozent auf 1,20 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte. Als Gründe für den Gewinnrückgang nannte Ryanair die Streiks, hohe Kerosinpreise, geringere Ticketpreise und Ersatzzahlungen wegen der EU-Fluggastrechte.
 

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Erster Gewinnrückgang bei Ryanair seit Jahren