Rolls-Royce streicht 2600 Stellen

(Reuters) - Der britische Motorenbauer Rolls-Royce setzt seinen Sparkurs fort und will in den kommenden eineinhalb Jahren 2600 Stellen abbauen. Die Streichungen beträfen hauptsächlich die Luftfahrtsparte, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Die Ankündigung folgt drei Wochen auf eine Gewinnwarnung. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Flugzeugtriebwerken hatte eingeräumt, seinen Gewinn im kommenden Jahr wegen einer Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds wohl doch nicht zu steigern. Das Unternehmen führte unter anderem die Sanktionen gegen Russland an, die wegen des Ukraine-Konflikts verhängt worden sind. Sie treffen unter anderen den russischen Energiesektor. Rolls-Royce bietet neben Flugzeugtriebwerken auch Turbinen und Kompressoren für die Öl- und Gasförderung an.

Rolls-Royce ernannte zudem einen neuen Finanzchef. Der bisherige Finanzdirektor der Luftfahrtsparte, David Smith, werde Mark Morris nachfolgen, der das Unternehmen nach 27 Jahren verlasse. Der Konzern nannte keine Gründe für das Ausscheiden von Morris. Rolls-Royce-Aktien stiegen nach der Ankündigung um rund zwei Prozent.

Peking (APA/Reuters) - Die chinesische Zentralbank will ungeachtet gestiegener Konjunkturrisiken durch den Handelskonflikt mit den USA vorerst auf größere Hilfen für die Wirtschaft verzichten. Stattdessen sollen die Finanzierungsprobleme von Unternehmen "effektiv gelindert" werden, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme.
 

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Chinas Notenbank verzichtet vorerst auf größere Konjunkturhilfen

Genua (APA/Reuters) - Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte den Autobahnbetreiber zu deutlich höheren Entschädigungszahlungen für die Opfer aufgefordert. Den vom Infrastrukturkonzern Atlantia angebotenen Betrag von 500 Millionen Euro nannte der Regierungschef in der Zeitung "Il Corriere della Sera" vom Dienstag bescheiden.
 

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Brückeneinsturz in Genua - Conte fordert mehr Geld von Betreiber

Wien (APA) - Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) befürchtet, dass Österreich in der Grundlagenforschung den Anschluss an die internationale Spitze verliert. Um das zu vermeiden, empfiehlt das Gremium der Bundesregierung, die im Wettbewerb vergebenen Mittel für Grundlagenforschung zu steigern. So sollte das Budget des Wissenschaftsfonds FWF um 80 bis 90 Mio. Euro jährlich erhöht werden.
 

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Forschungsrat empfiehlt mehr Mittel für Grundlagenforschung