Rohstoffkonzern Glencore verdient kräftig an höheren Rohstoffpreisen

Baar (APA/dpa-AFX) - Gestiegene Rohstoffpreise haben den Schweizer Bergbaukonzern Glencore im ersten Halbjahr zu deutlich mehr Gewinn verholfen. Zudem profitierte das Unternehmen von seinem Sparkurs, aber auch dem schwächeren US-Dollar. Gegenwind bekam Glencore hingegen von höheren Kosten für Kupfer- und Zinkminen aufgrund hoher Vorinvestitionen sowie einer schwächeren Entwicklung des Geschäfts mit Getreideprodukten.

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg in den ersten sechs Monaten im Jahresvergleich um knapp ein Viertel auf 8,3 Mrd. US-Dollar (7,2 Mrd. Euro), wie Glencore am Mittwoch im schweizerischen Baar mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit noch mehr gerechnet. Unter dem Strich blieb ein auf die Aktionäre entfallender Überschuss von 2,8 Mrd. Dollar. Das war ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz kletterte um knapp 5 Prozent auf 109 Mrd. Dollar.

Für das zweite Halbjahr zeigte sich Glencore für den weiteren Geschäftsverlauf zuversichtlich. Im Fokus stehen weiterhin der Schuldenabbau und die Ausschüttung an die Aktionäre. Im ersten Halbjahr ging die Nettoverschuldung um 16 Prozent auf knapp 9 Mrd. Dollar zurück.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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