Brent-Ölpreis auf Zweieinhalb-Jahres-Hoch

Wien (APA) - Der Brent-Ölpreis hat sich am Dienstagvormittag klar im Plus gezeigt. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent notierte gegen 11 Uhr in London bei 65,34 Dollar je Barrel (159 Liter). Damit markiert der Kurs den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Am Montag notierte der Brent-Future zuletzt bei 64,69 Dollar.

Auch der Kurs für den US-Ölpreis WTI zeigte sich am Vormittag mit Kursgewinnen, die Preisdifferenz zwischen Brent und WTI weitete sich aber dennoch auf rund sieben Dollar aus.

Beflügelt wurde der Brent-Kurs von der Schließung einer Nordsee-Pipeline in Schottland. Nach der Entdeckung eines Risses ist das Forties Pipeline System (FPS) geschlossen worden, hieß es am Montagabend. Nun werden Reparaturarbeiten vorgenommen, diese dürften laut Pipeline-Betreiber zwei bis drei Wochen dauern, schreiben die Commerzbank-Experten.

Durch die Ölleitungen fließen täglich 450.000 Barrel Forties-Öl an die Küste Schottlands. Forties ist zudem die wichtigste Ölsorte im Brent-Korb.

Der Preis für OPEC-Öl ist am Montag auf 61,94 Dollar pro Barrel gestiegen. Am Freitag hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 61,03 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.

Der Goldpreis zeigte sich mit etwas tieferer Tendenz. Im Londoner Goldhandel wurde heute gegen 11.00 Uhr die Feinunze (31,10 Gramm) bei 1.243,91 Dollar (nach 1.247,15 Dollar im Nachmittags-Fixing am Montag) gehandelt.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen