Rocket Internet dreht ab in tiefrote Zahlen

Berlin - Die deutsche Start-up-Fabrik Rocket Internet hat 2015 mit einem Verlust von fast 200 Mio. Euro abgeschlossen. Grund für das Minus von 197,8 Mio. Euro seien vor allem die anteiligen Verluste der Beteiligungen gewesen, erklärte Rocket Internet am Donnerstag.

Außerdem sei weniger Geld durch Verkäufe oder Börsengänge hereingekommen. Im Jahr davor hatte die Holding noch 428,8 Mio. Euro verdient.

Der Umsatz blieb praktisch unverändert bei gut 128 Mio. Euro - bei der Dachgesellschaft werden aber nur die Beteiligungen an zahlreichen Internet-Firmen verwaltet.

Die Start-ups stecken nach wie vor allesamt in den roten Zahlen. Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer sagte am Donnerstag aber, im vergangenen Jahr sei der Höhepunkt der Verluste überschritten worden und die Ertragslage werde sich in diesem Jahr deutlich verbessern. Es bleibe das Ziel, zum Jahr 2017 zwei Rocket-Beteiligungen profitabel zu machen.

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Handel: "Online und offline gehören untrennbar zusammen"

Wien/Linz (APA) - Die Befragung von Ex-Immofinanz-Mitarbeiter Christian Thornton am Donnerstag ist von Richterin Marion Hohenecker erneut sehr detailreich geführt worden. Penibel ging sie Unterlagen und bisherige Einvernahmen von Thornton durch. Thornton hatte damals gesagt, er gehe von einer "kleineren Gruppe" hinter dem Buwog-Provisionsempfänger Peter Hochegger aus. Wer genau dabei gewesen sei wisse er nicht.
 

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Grasser-Prozess - Thornton: "Kleinere Gruppe" hinter Hochegger

Bern (APA/sda) - Schweizer Schokolade gewinnt im Ausland weiter an Beliebtheit: Im vergangenen Jahr wurden 127.923 Tonnen Schokolade exportiert, das sind 4,8 Prozent mehr als 2016.
 

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Mehr Schweizer Schokolade ins Ausland verkauft