Rocket Internet gibt Startschuss für Börsengang

Frankfurt (APA/Reuters) Rocket Internet will noch in diesem Jahr an die Börse. Die Holding von jungen Internet-Unternehmen gab am Mittwoch offiziell den Startschuss für ihr lange erwartetes Initial Public Offering (IPO). Geplant sei zunächst eine Notierung im unregulierten Frankfurter Entry Standard, teilte Rocket mit.

Frankfurt (APA/Reuters) Rocket Internet will noch in diesem Jahr an die Börse. Die Holding von jungen Internet-Unternehmen gab am Mittwoch offiziell den Startschuss für ihr lange erwartetes Initial Public Offering (IPO). Geplant sei zunächst eine Notierung im unregulierten Frankfurter Entry Standard, teilte Rocket mit.

Der Börsengang werde ein Volumen von etwa 750 Mio. Euro haben, das Geld solle in weiteres Wachstum fließen. Damit werden knapp 15 Prozent der Anteile platziert, wie Reuters bereits am Vorabend von Insidern erfahren hatte. Von der Ankündigung bis zum ersten Handelstag vergehen in der Regel vier Wochen.

Hinter Rocket Internet stehen unter anderem die Internet-Unternehmer Oliver, Alexander und Marc Samwer. Die Holding ist mit ihren jungen Firmen von Online-Möbelhändlern über Essens-Lieferdienste bis zu Zahlungsabwicklern in 102 Ländern aktiv - nur nicht in den USA und in China.

Erst in der vergangenen Woche hatte das Schwester-Unternehmen Zalando seine Börsenpläne offiziell gemacht. Damit könnten in Kürze die beiden größten Internet-Börsengänge in Deutschland seit den Zeiten des Neuen Marktes über die Bühne gehen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen