Rocket Internet startet mit schwarzen Zahlen in das neue Jahr

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Start-up-Schmiede Rocket Internet ist mit schwarzen Zahlen in das neue Jahr gestartet. Die Beteiligungsgesellschaft der Brüder Samwer konnte im ersten Quartal einen Konzerngewinn von 75 Mio. Euro einstreichen, wie das Unternehmen am Dienstag in Berlin bekannt gab.

2017 war dagegen ein verlustreiches Jahr für das Unternehmen gewesen, das seit März im MDax notiert ist. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte Rocket Internet noch einen Fehlbetrag in Höhe von 86 Mio. Euro hinnehmen müssen. Der Umsatz kletterte nun im Jahresvergleich von 9 auf 10 Mio. Euro.

Auch die Beteiligungen HelloFresh, Global Fashion Group, Jumia, Westwing und Home24 erzielten weiteres Umsatzwachstum - die Mehrzahl der Unternehmen arbeitet aber noch nicht profitabel. Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer zeigte sich jedoch zufrieden: "Unsere ausgewählten Unternehmen haben im ersten Quartal 2018 weitere Fortschritte in Richtung Profitabilität gemacht und sind nachhaltig gewachsen", sagte er laut der Mitteilung.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro