Rocket Internet investiert erneut in Essenslieferdienste

Die Online-Holding Rocket Internet verstärkt ihr Engagement im Markt für Essensbestellungen- und Lieferdienste. Die Berliner erhöhten ihren Anteil an der Internetplattform Delivery Hero auf 39 von 30 Prozent, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

Finanziert wurde dies über die Einbringung des jüngst erworbenen und im Nahen Osten tätigen Essenslieferdienstes Talabat. Zudem kaufte Rocket Internet Anteile bestehender Delivery-Hero-Investoren für 52 Millionen Euro. Die Holding war erst Anfang Februar bei dem Berliner Unternehmen, das rund 1500 Mitarbeiter in 24 Ländern beschäftigt, für knapp eine halbe Milliarde Euro eingestiegen .

Rocket Internet erhöht zudem seine direkte Beteiligung an Foodpanda von knapp unter 50 auf rund 52 Prozent. Für das vor allem in Schwellenländern tätige Unternehmen gab es eine Finanzierungsrunde über 104 Millionen Euro, an der sich Rocket Internet nach eigenen Angaben mit 37 Millionen Euro beteiligte.

Konzernchef Oliver Samwer bezeichnete die beiden Investitionen als "entscheidende Schritte auf dem Weg", den größten globalen Online-Marktplatz für Essenlieferdienste zu etablieren. Die Rocket-Aktie grenzte ihre Verluste etwas ein und notierte am frühen Nachmittag knapp zwei Prozent im Minus.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht