Rocket Internet will weiter expandieren

Die Start-up-Holding Rocket Internet will ihren Expansionskurs nach dem Börsengang fortsetzen. Ziel sei es, die größte Plattform im Internet außerhalb der USA und Chinas zu werden, kündigte Rocket-Chef und -Mitgründer Oliver Samwer am Dienstag auf der ersten Hauptversammlung des Berliner Unternehmens an.

Noch muss Rocket Internet allerdings beweisen, dass man mit dem Gründen von Start-ups nach dem Baukastenprinzip Geld verdienen kann. Bisher schreiben alle der Jungfirmen, an denen Rocket Internet beteiligt ist, rote Zahlen. Dazu gehören unter anderem die Möbelhändler Westwing und Home24 sowie die Essens-Lieferdienste HelloFresh, Foodpanda und Delivery Hero.

Das Portfolio aus noch Verluste schreibenden Start-ups wie auch der anhaltende Expansionskurs verbrennen Geld. Um finanziell flexibel zu bleiben, wollte sich Samwer beim Aktionärstreffen die Erlaubnis für eine Kapitalerhöhung von 50 Prozent des Grundkapitals, die nach dem derzeitigen Aktienkurs mehr als 2,5 Mrd. Euro bringen könnte, sowie für Wandelanleihen im Volumen von bis zu 2 Mrd. Euro einholen. Die Erlaubnis würde bis 2020 gültig sein. Rocket war erst im Oktober an die Börse gegangen und hatte dabei 1,4 Mrd. Euro bei Investoren eingesammelt. Im Februar folgte dann überraschend eine Kapitalerhöhung von knapp 590 Mio. Euro.

Bisher sind die Anteilseigner jedoch skeptisch bezüglich der Zukunftsaussichten von Rocket. Am Dienstag verlor die im schwach regulierten Entry Standard notierte Aktie mehr als zwei Prozent auf unter 38 Euro. Der Ausgabekurs hatte bei 42,50 Euro gelegen.

Washington (APA/dpa) - Nach tagelangen zähen Verhandlungen haben Republikaner und Demokraten in den USA den Stillstand der Regierung beendet - das eigentliche Problem damit aber nur vertagt. Der Kongress verabschiedete am Montag einen weiteren Übergangshaushalt, der die Finanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellt. Beide Seiten wollen zudem weiter über ein Einwanderungspaket verhandeln.
 

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"Shutdown" der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung

Luxemburg (APA/dpa) - Der Europäische Rechnungshof hat der EU-Kommission Nachlässigkeiten bei der Haushaltsüberwachung in Europa vorgeworfen. Die Brüsseler Behörde wende den Stabilitäts- und Wachstumspakt nicht effektiv an, um übermäßige Verschuldung und wirtschaftliche Ungleichgewichte in Europa wirksam zu verhindern, erklärten die Rechnungsprüfer am Dienstag in Luxemburg.
 

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Rechnungshof wirft EU-Kommission mangelhafte Haushaltsüberwachung vor

Wien (APA) - Am heutigen zehnten Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte hat der Verteidiger des mitangeklagten Walter Meischberger schwere Vorwürfe erhoben. Der Anwalt mutmaßt eine verbotene Absprache zwischen dem teilgeständigen Peter Hochegger und der Justiz. Hochegger und Staatsanwalt Alexander Marchart dementierten das.
 

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Grasser-Prozess - Verteidigervorwurf gegen Hochegger: Verbotener Deal