Roche und GE arbeiten bei digitaler Diagnostik zusammen

Basel (APA/sda/awp) - Der Basler Pharmakonzern Roche und der Industriekonzern GE entwickeln zusammen eine Software, die Ärzte bei der Behandlung von Krebspatienten unterstützen soll.

Die Software soll bei der Behandlung von Krebspatienten und in der Intensivmedizin eine schnellere, präzisere und zuverlässigere Entscheidfindung ermöglichen. Damit würde gemäß Mitteilung vom Montag eine frühere Diagnose und individuelle Behandlung möglich.

Die digitale Plattform sei in der Branche bisher einmalig. Es sollen diverse Daten, aber auch Krankenakten, erfolgreiche Praktiken aus der Medizin (Best Practices), aktuelle Forschungsergebnisse und Echtzeitüberwachungen integriert und analysiert werden. Zunächst soll sich die Partnerschaft auf Produkte zur Beschleunigung und Verbesserung der Behandlungen im Bereiche Onkologie und Intensivmedizin konzentrieren.

Bankanalysten begrüßen die Zusammenarbeit. So sieht ZKB-Analyst Michael Nawrath die geplanten Partnerschaft als zukunftsweisend. "Denn es werden sich heute noch ungeahnte Verbesserungen in der Patientenbetreuung von der Diagnostik bis hin zur individualisierten Therapie in schon absehbarer Zeit herauskristallisieren", schreibt Nawrath in einem Marktkommentar.

Weniger optimistisch zeigen sich die Anleger. Der Kurs des Roche-Genussscheins veränderte sich kaum. Bis 11 Uhr erhöhte er sich leicht und gleich stark wie der Markt um 0,04 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte