Roche-Töchter gehen in Japan gegen Nachahmerprodukt von Sandoz vor

Tokio (APA/sda/awp) - Der Pharmakonzern Roche geht in Japan über seine Tochtergesellschaften Chugai und Genentech gegen ein Nachahmerprodukt des Krebsmedikaments Rituxan (MabThera) der Novartis-Tochtergesellschaft Sandoz vor.

Genentech verlangt als Klägerin von einem Gericht in Tokio ein Verkaufsverbot für ein Biosimilar von Rituxan-Injektionen. Sandoz als Herstellerin des Biosimilars und die lokale Vertreiberin Kyowa Hakko Kirin hätten drei Patente verletzt, heißt es in einer Chugai-Mitteilung vom Dienstag.

Chugai unterstütze nun gemeinsam mit der japanischen Vertriebsgesellschaft der Rituxan-Injektionen, Zenyaku Kogyo, die von Genentech in Tokio eingereichte Klage, so die Mitteilung. Zudem unterstütze die japanische Roche-Tochter einen Antrag von Genentech auf eine provisorische Verfügung. Einen finanziellen Einfluss der Klage erwartet Chugai nicht.

Das Medikament MabThera/Rituxan war für den Pharmakonzern Roche in den ersten neun Monaten 2017 mit Verkäufen von 5,62 Mrd. Franken (4,8 Mrd. Euro) das umsatzstärkste Medikament.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker