Roche steht vor EU-Zulassung von Bluter-Mittel Hemlibra

Zürich/Basel (APA/Reuters) - Der Schweizer Pharmakonzern Roche ist bei der Zulassung seines Mittels Hemlibra zur Behandlung der Bluterkrankheit einen wichtigen Schritt vorangekommen: Der europäische Ausschuss für Humanarzneimedizin (CHMP) empfahl am Freitag die Zulassung des Medikaments für Patienten, die unter einer speziellen Form der Krankheit leiden und bei denen Standardmethoden der Behandlung nichts ausrichten.

Die EU-Kommission folgt der Empfehlung des Ausschusses für gewöhnlich.

Mit Hemlibra und einer Reihe anderer Arzneien hofft Roche, die Umsatzeinbußen bei seinen drei wichtigsten Medikamenten Rituxan, Avastin and Herceptin durch das Auslaufen des Patentschutzes auszugleichen. Einige Analysten trauen Hemlibra einen Umsatz von über 4 Mrd. Dollar (3,2 Mrd. Euro) pro Jahr zu. In den USA ist das Mittel bereits zugelassen.

Bei Hämophilie-Patienten ist die Blutgerinnung gestört. Sie bluten daher länger als gesunde Menschen.

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte