Roche und Novartis müssen in Italien 180 Mio. Euro Strafe zahlen

Rom/Basel (APA) - Die Schweizer Pharma-Konzerne Roche und Novartis sind in Italien wegen Wettbewerbsbehinderungen zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 180 Mio. Euro verurteilt worden. Dies berichteten italienische Medien.

Ein Verwaltungsgericht in der italienischen Region Latium mit der Hauptstadt Rom sah es erwiesen, dass Novartis und Roche im Zusammenhang mit dem Augenheilmittel Lucentis und dem für dieselbe Indikation ohne entsprechende Zulassung (Off-label) verwendeten und ungleich kostengünstigeren Krebsmedikament Avastin den Wettbewerb behindert hätten. Das Gericht bestätigte somit die Strafe, die bereits die italienische Kartellbehörde im vergangenen März verhängt hatte.

Am 2. Mai hatte Novartis Einspruch gegen die Geldstrafe der italienischen Wettbewerbsbehörde erhoben. Novartis und Roche hatten die Vorwürfe zurückgewiesen und behauptet, dass es keinerlei wettbewerbsverzerrenden Absprachen zwischen ihnen gegeben haben. Avastin und Lucentis seien zwei unterschiedliche Medikamente und für verschiedene Behandlungen entwickelt worden. Die beiden Medikamente enthielten unterschiedliche Wirkstoffe.

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