Roche verstärkt Krebsforschung mit Immuntherapie-Kooperation

Zürich, 20. Okt (Reuters) - Der Roche-Konzern verstärkt seine Krebsforschung und holt sich zusätzliches Know-how auf dem Gebiet der Immuntherapie. Der Schweizer Arzneimittelhersteller und die US-Firma NewLink Genetics haben ein Forschungsabkommen vereinbart, wie das amerikanische Unternehmen am Montag mitteilte. Roche übernimmt zudem die weitere Entwicklung des NewLink-Wirkstoffs NLG919. Die Amerikaner erhalten dafür sofort 150 Millionen Dollar und können abhängig vom Erreichen bestimmter Meilensteine insgesamt auf mehr als eine Milliarde Dollar Zahlungen hoffen. Für Medikamente sei eine Umsatzbeteiligung vorgesehen.

NLG919 ist eine immuntherapeutischer Wirkstoff in der frühklinischen Phase-I-Entwicklung. Arzneien dieses relativ neuen Therapieansatzes zielen darauf ab, das körpereigene Abwehrsystem zu aktivieren, damit es Krebszellen erkennen und zerstören kann. Der Ansatz gilt als revolutionär und zahlreiche Experten sehen darin einen Durchbruch in der Krebsbehandlung . Als führend auf diesem Gebiet gelten neben Roche die beiden US-Konzerne Bristol-Myers Squibb und Merck & Co sowie die britisch-schwedische AstraZeneca. Die in Iowa ansässige Biotech-Firma NewLink Genetics steht derzeit vor allem im Zusammenhang mit der Ebola-Epidemie in den Schlagzeilen: NewLink besitzt die Vermarktungslizenz für einen von der kanadischen Regierung entwickelten Ebola-Impfstoff.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro