Rochaden in Hypo-NÖ-Aufsichtsräten - Ofner übernimmt Gruppen-Aufsicht

Wien/St. Pölten - In den Aufsichtsräten der Hypo NÖ Gruppe und ihrer Tochter Hypo NÖ Landesbank sind in Hauptversammlungsabstimmungen am Freitag Rochaden fixiert worden. Flughafen-Wien-Chef Günther Ofner übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz in der Gruppe von Burkhard Hofer, der auf eigenen Wunsch ausscheide, wie die Bank am Freitag in Aussendungen mitteilte.

In der konstituierenden Aufsichtsratssitzung wurde Michael Lentsch als Vize-Vorsitzender des Gremiums wiedergewählt. Weitere neu bestellte Mitglieder im Gruppen-Aufsichtsrat sind der Wirtschaftswissenschafter Gottfried Haber, der nach der vergangenen Wahl auch als Kandidat für den Finanzministerposten gehandelt worden war, Ulrike Prommer und Karl Fakler. Aus dem Gremium ausgeschieden sind Klaus Schneeberger, Karl Sonnweber und Elisabeth Stadler. Wiedergewählt wurden Engelbert Dockner, Karl Schlögl und Herbert Schultes.

Vom Betriebsrat haben Peter Böhm, Franz Gyöngyösi, Hermann Haitzer und Claudia Mikes einen Sitz im Aufsichtsrat der Hypo NÖ Gruppe.

Bei der Gruppen-Tochter Hypo NÖ Landesbank AG wurde der Aufsichtsrat indes aufgestockt. Zwei Mitglieder wurden ausgetauscht, eines kam neu dazu. Auch hier ist eines der neuen Mitglieder Uni-Professor Haber. Neu im Gremium sind auch Martina Scheibelauer und Reinhard Resch, ausgeschieden sind hingegen Helmut Guth und Ferdinand Rubel. Peter Harold wurde als Aufsichtsratschef bestätigt. Wiedergewählt wurde auch Nikolai de Arnoldi, der nun Vize-Vorsitzender des Gremiums ist. Der bisherige Gremiumsvize Erich Zeillinger bleibt als normales Mitglied.

Weitere Mitglieder des Gremiums bei der Hypo NÖ Landesbank sind Reinhard Resch, Alfred Schöls, Johann Hofbauer. Vom Betriebsrat kommen noch Rainer Gutleder, Herfried Pauser, Peter Zvirak und Barbara Reiterer dazu.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma