Roboterhersteller Kuka mit Dämpfer zum Jahresanfang

Augsburg (APA/dpa) - Der deutsche Roboterbauer Kuka hat zum Jahresanfang 2018 einen Dämpfer hinnehmen müssen. Beim Umsatz, dem Ergebnis und den Auftragseingängen gab es teils deutliche Einbußen. Der Umsatz ging im ersten Quartal um 5,9 Prozent auf rund 745 Mio. Euro zurück, die Auftragseingänge um 6,9 Prozent auf 900 Mio. Euro.

Wie das in Augsburg ansässige Unternehmen am Freitag mitteilte, brach das Ergebnis nach Steuern um fast zwei Drittel ein und lag nur noch bei knapp 10 Mio. Euro. Kuka begründete die Rückgänge mit den guten Zahlen des "starken Vorjahresquartals", als der Konzern entsprechend deutliche Zuwächse verbuchen konnte. Der Auftragsbestand blieb hingegen im ersten Quartal 2018 "weiterhin auf hohen Niveau" und lag mit 2,33 Mrd. Euro 3 Prozent über dem Vergleichswert. Kuka war 2016 mehrheitlich vom chinesischen Hausgerätehersteller Midea übernommen worden.

Trotz der Einbußen bleibt das Unternehmen, das weltweit mehr als 14.000 Mitarbeiter hat, bei seinen Jahreszielen. Für das gesamte Geschäftsjahr erwarte Kuka eine steigende Nachfrage, vor allem aus Nordamerika und Asien, hieß es. Danach soll der Umsatz über dem Wert von 2017 in Höhe von knapp 3,5 Mrd. Euro liegen und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) um mehr als die Hälfte auf deutlich mehr als 160 Mio. Euro verbessert werden.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Paris (APA/AFP) - "100% elektrisch": Unter diesem Motto flitzen jeden Tag tausende Carsharing-Autos durch Paris. Doch das Modell namens Autolib' könnte in wenigen Tagen Geschichte sein.
 

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Paris zieht Elektro-Autos den Stecker

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland