Roboterbauer Kuka steigert Gewinn um 22 Prozent

(APA/Reuters) - Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka hat im dritten Quartal stärker zugelegt als gedacht. Der Umsatz kletterte auf 539 Mio. Euro, wie der Augsburger Konzern am Mittwoch mitteilte. Dies sind fast 19 Prozent mehr als vor Jahresfrist; rechnet man den Beitrag zweier neu zugekaufter Unternehmen heraus, betrug das Plus 11,5 Prozent.

Kukas (ISIN: DE0006204407) Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um gut 22 Prozent auf 36,8 Mio. Euro. Analysten hatten mit 35,1 Mio. Euro Ebit und 522 Mio. Euro Umsatz gerechnet. Die Reis-Gruppe schaffte im dritten Quartal wie angekündigt die Ertragswende und lieferte ein positives Betriebsergebnis ab. Kuka hatte den defizitären Industrieroboterhersteller aus der Nähe von Aschaffenburg am Jahresanfang übernommen und Millionen in die Restrukturierung gesteckt.

Die Kosten für diesen Zukauf drücken im Gesamtjahr auf die Rendite. Kuka peilt für 2014 nach wie vor eine Ebit-Marge von rund 6,5 Prozent an; 2013 waren es noch 6,8 Prozent. In den ersten neun Monaten dieses Jahres sank sie auf 6,5 (6,6) Prozent.

Für das Gesamtjahr bekräftigte Vorstandschef Till Reuter die Prognose, wonach der Umsatz auf rund zwei Milliarden Euro ansteigen soll. Die Nachfrage sei vor allem in Amerika und Asien hoch. Außer den Hauptkunden aus der Autoindustrie, mit denen Kuka rund 70 Prozent des Geschäfts macht, orderten zuletzt Abnehmer aus der Luftfahrt und anderen Branchen vermehrt neue Produktionsroboter und Fertigungsanlagen bei den Augsburgern.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne