Roaming-Abschaffung: Stöger dafür - Aber nicht auf Kosten aller

Der zuständige Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) spricht sich zwar für eine Abschaffung der Roaming-Gebühren aus, doch dürfe dies "nicht auf Kosten aller" gehen. Beim EU-Telekomrat am Freitag in Luxemburg sei dies auch diskutiert worden. Es gehe um eine "faire Regelung", deswegen seien flankierende Maßnahmen nötig.

Die Belastungen bei einem Wegfall dürften nicht auf die Mehrheit der Konsumenten abgewälzt werden. "Wir brauchen nicht eine Verteuerung der Grundgebühr für alle, da mache ich nicht mit", so Stöger gegenüber der APA. Er gab zu bedenken, dass "wir die Masse der Konsumenten im Auge behalten müssen, und nicht jene, die außergewöhnlich hohe Kosten für Auslandsgespräche haben, das sind meistens Großkunden". Offenbar hätten sich auch im EU-Parlament die Interessen der Großkunden durchgesetzt.

Stöger hatte zuletzt eine Einschleifregelung angeregt. Damit soll verhindert werden, dass Telekom-Konzerne die entgangenen Roaming-Einnahmen durch höhere Handytarife auf die Kunden abwälzen.

Der neue Nestle-Chef Mark Schneider muss den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern möglichst schnell aus der Flaute steuern - sei es durch den Verkauf schlecht laufender Bereiche, große Übernahmen oder ein weiteres Sparprogramm. Am kommenden Diesntag präsentiert Schneider die neue Strategie - ein Spagat zwischen Sparprogramm und Expansion.
 

Wirtschaft

Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

Newsticker

Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

Newsticker

Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA