Roaming-Abschaffung: Stöger dafür - Aber nicht auf Kosten aller

Der zuständige Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) spricht sich zwar für eine Abschaffung der Roaming-Gebühren aus, doch dürfe dies "nicht auf Kosten aller" gehen. Beim EU-Telekomrat am Freitag in Luxemburg sei dies auch diskutiert worden. Es gehe um eine "faire Regelung", deswegen seien flankierende Maßnahmen nötig.

Die Belastungen bei einem Wegfall dürften nicht auf die Mehrheit der Konsumenten abgewälzt werden. "Wir brauchen nicht eine Verteuerung der Grundgebühr für alle, da mache ich nicht mit", so Stöger gegenüber der APA. Er gab zu bedenken, dass "wir die Masse der Konsumenten im Auge behalten müssen, und nicht jene, die außergewöhnlich hohe Kosten für Auslandsgespräche haben, das sind meistens Großkunden". Offenbar hätten sich auch im EU-Parlament die Interessen der Großkunden durchgesetzt.

Stöger hatte zuletzt eine Einschleifregelung angeregt. Damit soll verhindert werden, dass Telekom-Konzerne die entgangenen Roaming-Einnahmen durch höhere Handytarife auf die Kunden abwälzen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte