Roaming-Abschaffung: Stöger dafür - Aber nicht auf Kosten aller

Der zuständige Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) spricht sich zwar für eine Abschaffung der Roaming-Gebühren aus, doch dürfe dies "nicht auf Kosten aller" gehen. Beim EU-Telekomrat am Freitag in Luxemburg sei dies auch diskutiert worden. Es gehe um eine "faire Regelung", deswegen seien flankierende Maßnahmen nötig.

Die Belastungen bei einem Wegfall dürften nicht auf die Mehrheit der Konsumenten abgewälzt werden. "Wir brauchen nicht eine Verteuerung der Grundgebühr für alle, da mache ich nicht mit", so Stöger gegenüber der APA. Er gab zu bedenken, dass "wir die Masse der Konsumenten im Auge behalten müssen, und nicht jene, die außergewöhnlich hohe Kosten für Auslandsgespräche haben, das sind meistens Großkunden". Offenbar hätten sich auch im EU-Parlament die Interessen der Großkunden durchgesetzt.

Stöger hatte zuletzt eine Einschleifregelung angeregt. Damit soll verhindert werden, dass Telekom-Konzerne die entgangenen Roaming-Einnahmen durch höhere Handytarife auf die Kunden abwälzen.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium