RLB Vorarlberg dank Dividende von der RBI mit starkem Ergebnisplus

Bregenz (APA) - Die Raiffeisenlandesbank Vorarlberg (RLBV) hat im ersten Halbjahr 2018 ihr Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 von 5,8 Mio. Euro auf 16,6 Mio. Euro beinahe verdreifacht. Das Betriebsergebnis und der Halbjahresüberschuss stiegen von 5,3 Mio. auf 13,9 Mio. Euro bzw. von 4,1 Mio. auf 13,4 Mio. Euro an.

Das geht aus dem von der RLBV veröffentlichten Halbjahresfinanzbericht hervor. Der Vorstand begründete die Ergebnissteigerung unter anderem mit einer Dividendenzahlung aus der Beteiligung an der Raiffeisen Bank International. Geringfügig verringert hat sich mit 1,46 Mrd. Euro der Wert der Kundenkredite (Jahresende 2017: 1,47 Mrd.). Der Fremdwährungsanteil lag per 30. Juni bei 9,4 Prozent bzw. 137,8 Mio. Euro (Jahresende 2017: 10,0 Prozent bzw. 147,0 Mio.). Die Einlagen der Kunden betrugen 817,0 Mio. Euro nach 882,7 Mio. Euro zum Jahreswechsel.

Der Bankenvorstand erklärte, dass sich nach 2017 - dem besten operativen Geschäftsjahr der Geschichte - erneut eine sehr gute Bilanz für das Gesamtjahr abzeichne. Ertragsseitig könne von Steigerungen ausgegangen werden, die Risiken blieben moderat. Für das Gesamtjahr erwartete die Bank ein EGT in der Höhe von 20,0 Mio. Euro (2017: 25,0 Mio. Euro).

Wien (APA) - Großbritannien wäre von einem Hard Brexit wirtschaftlich stärker negativ betroffen als die verbliebenen EU-27-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommen der VWL-Professor Harald Oberhofer von der WU Wien und der VWL-Professor Michael Pfaffermayr von der Uni Innsbruck in einer Studie. Die Exporte Großbritanniens in die EU würden 2019 um 37 Prozent einbrechen, umgekehrt würde das minus 30 Prozent betragen.
 

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Hard Brexit - Austro-Ökonomen sehen mehr Negativfolgen für UK als EU

Wien (APA) - Die NEOS bleiben dabei: Sie werden heute im Verfassungsausschuss die Verankerung des Staatsziels Wirtschaft nicht mittragen, sondern die Vertagung verlangen, betonte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger Mittwoch in einer Pressekonferenz. Sie "erwartet" Verhandlungen zur UVP-Novelle über die Streichung der - per Abänderungsantrag angehängten - "NGO-Schikane".
 

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Staatsziel Wirtschaft - NEOS lassen sich "nicht papierln"

Wien (APA) - Die Regierung hält trotz der Oppositionsbedenken daran fest, das Staatsziel Wirtschaft in der Verfassung zu verankern. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) zeigte sich heute vor der Ministerratssitzung verwundert, dass den NEOS dies "plötzlich nicht mehr so wichtig ist". Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) betonte, er wolle keinen "Deal", vielmehr sollten Argumente überzeugen.
 

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Staatsziel Wirtschaft: Regierung hält an Umsetzung fest