RLB Oberösterreich gliedert ihre Privat-Bank-Gruppe ein

Linz - Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB) gliedert ihre Tochter, die Privat-Bank-Gruppe, ein. Diese hat ein Geschäftsvolumen von rund 4,8 Mrd. Euro. Ziel der Maßnahme ist eine Einsparung von 1,5 Mio. Euro im Jahr, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) am Freitag.

Zu der Gruppe gehört die 2000 gegründete Privat Bank AG, die Private Banking betreibt und rund 4,1 Milliarden Euro Geschäftsvolumen hat, sowie die 2007 gestartete Internetbank der RLB, bankdirekt.at mit 700 Millionen Euro Volumen. Durch die Integration sollen teure Doppelgleisigkeiten vermieden werden. Es geht um die verschärften regulatorischen Vorschriften der von der Europäischen Zentralbank (EZB) angeführten Aufsichtsbehörden.

Die Privat Bank hätte parallel zur Mutter RLB viel Infrastruktur aufbauen müssen - etwa für Meldewesen, Bilanzierung, Technik und Compliance. Die stellvertretende Generaldirektorin der RLB, Michaela Keplinger-Mitterlehner, erklärte dazu: "Wir investieren lieber in den Markt als in die Umsetzung von Regularien."

Es gebe keinen Personalabbau, versicherte sie. Die Privat Bank AG beschäftigt 96 Mitarbeiter, bankdirekt.at 11. Zusammen haben sie 23.500 Kunden und im Vorjahr ein Rekord-Betriebsergebnis von 10,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Standorte der Privat Bank AG in Linz, Wien, Prag, München, Passau, Regensburg und Würzburg sollen bleiben. Für die Kunden ändere sich laut Bank bis auf Kleinigkeiten wie Kontodaten nichts. Die Eingliederung soll im Herbst erfolgen, die Aufsichtsbehörden müssen noch zustimmen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte