RLB Oberösterreich-Chef Schaller stärkt RBI den Rücken

RLB Oberösterreich-Chef Schaller stärkt RBI den Rücken

Raiffeisen Landesbank Oberösterreich-Chef Heinrich Schaller.

Der Chef der einflussreichen Raiffeisen Landesbank Oberösterreich stellt sich hinter die vor einem Umbau stehende Osteuropa-Tochter Raiffeisen Bank International. "Strukturänderungen im Sektor oder neue Konzepte stehen derzeit nicht zur Diskussion", sagte Bankchef Heinrich Schaller in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem "Wirtschaftsblatt". "Ich halte die Gegenmaßnahmen, die die RBI nun gesetzt hat, für richtig und glaube, dass sie Erfolg haben werden. Wir rütteln nicht an der RBI."

Das Osteuropainstitut trennt sich nach einer jahrzehntelangen Expansion von Teilen seines Auslandsgeschäfts: Die Töchter in Polen und Slowenien sollen verkauft, das Geschäft in der kriselnden Ukraine und in Russland verkleinert und die Aktivitäten in den USA und Asien zurückgefahren werden. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die harte Kernkapitalquote bis Ende 2017 auf zwölf von zuletzt knapp zehn Prozent zu steigern.

Die RBI gehört mehrheitlich der Raiffeisen Zentralbank, die wiederum in Besitz der regionalen Raiffeisen Landesbanken steht. Sie hatten jahrelang von den hohen Dividenden der Osteuropabank profitiert. Nach einem Gewinnrückgang im ersten Quartal hatte die RBI jedoch angesichts hoher Kosten für den Umbau weitere Verluste im Gesamtjahr nicht ausgeschlossen.

Mehr zur Bilanz Q1 2015 der RBI unter diesem Link.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"