Risikowächter empfehlen schärfere Regeln für Investmentfonds

EU-weit (APA/Reuters) - Die europäischen Risikowächter wollen Investmentfonds stärker an die Leine nehmen. Dies sei wegen der immer größeren Bedeutung solcher Fonds erforderlich, empfahl der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) am Mittwoch. Es gebe Befürchtungen, dass Investmentfonds zu einer Verschärfung künftiger Finanzkrisen beitragen könnten.

Die Empfehlungen der Risikowächter sind zwar nicht bindend. Sie sollen aber die EU und die Länder zum Handeln bewegen.

Die Investmentfonds-Branche ist in den Jahren seit der Finanzkrise in der EU rasant gewachsen. Seit 2008 hat sich laut ESRB deren Nettovermögen bis Ende des dritten Quartals 2017 auf 15,3 Billionen Euro mehr als verdoppelt. Unter anderem empfahlen die Risikowächter schärfere Stresstests für die Fonds. Zudem solle das Berichtswesen für solche Gesellschaften in der EU stärker harmonisiert werden.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht