Ringen um neuen Banken-KV geht in die nächste Runde

Nach dem Abbruch der ersten Verhandlungsrunde im Ringen um einen neuen Kollektivvertrag für die rund 75.000 Mitarbeiter der österreichischen Kreditinstitute am 24. Februar setzen sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter heute Mittag (Dienstag) wieder an den Verhandlungstisch.

Die Gewerkschaft peilt weiterhin einen Abschluss über der Inflationsrate an, das Angebot der Arbeitgeberseite sah bisher zwei Bildungsfreistellungstage pro Jahr vor und keine prozentuelle Erhöhung der Gehälter. "Für uns kommt nur ein Abschluss über der Jahresinflationsrate von 1,7 Prozent infrage", bekräftigte Wolfgang Pischinger, Verhandlungsleiter der GPA-djp, seine Forderung in einer Aussendung vor Verhandlungsbeginn mit.

Das von Pischinger ausgegebene Verhandlungsziel stützt sich auf einen einstimmigen Beschluss von über 260 Betriebsräten, die das Angebot der Arbeitgeberseite am gestrigen Montag abgelehnt haben. Zugleich sieht der Beschluss vor, Maßnahmen bis hin zum Streik zu ergreifen, sollten die Verhandlungen am 10. und 17. März "kein akzeptables Ergebnis" bringen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker