Ringen um neuen Banken-KV geht in die nächste Runde

Nach dem Abbruch der ersten Verhandlungsrunde im Ringen um einen neuen Kollektivvertrag für die rund 75.000 Mitarbeiter der österreichischen Kreditinstitute am 24. Februar setzen sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter heute Mittag (Dienstag) wieder an den Verhandlungstisch.

Die Gewerkschaft peilt weiterhin einen Abschluss über der Inflationsrate an, das Angebot der Arbeitgeberseite sah bisher zwei Bildungsfreistellungstage pro Jahr vor und keine prozentuelle Erhöhung der Gehälter. "Für uns kommt nur ein Abschluss über der Jahresinflationsrate von 1,7 Prozent infrage", bekräftigte Wolfgang Pischinger, Verhandlungsleiter der GPA-djp, seine Forderung in einer Aussendung vor Verhandlungsbeginn mit.

Das von Pischinger ausgegebene Verhandlungsziel stützt sich auf einen einstimmigen Beschluss von über 260 Betriebsräten, die das Angebot der Arbeitgeberseite am gestrigen Montag abgelehnt haben. Zugleich sieht der Beschluss vor, Maßnahmen bis hin zum Streik zu ergreifen, sollten die Verhandlungen am 10. und 17. März "kein akzeptables Ergebnis" bringen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte