Ringen um neuen Banken-KV geht in die nächste Runde

Nach dem Abbruch der ersten Verhandlungsrunde im Ringen um einen neuen Kollektivvertrag für die rund 75.000 Mitarbeiter der österreichischen Kreditinstitute am 24. Februar setzen sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter heute Mittag (Dienstag) wieder an den Verhandlungstisch.

Die Gewerkschaft peilt weiterhin einen Abschluss über der Inflationsrate an, das Angebot der Arbeitgeberseite sah bisher zwei Bildungsfreistellungstage pro Jahr vor und keine prozentuelle Erhöhung der Gehälter. "Für uns kommt nur ein Abschluss über der Jahresinflationsrate von 1,7 Prozent infrage", bekräftigte Wolfgang Pischinger, Verhandlungsleiter der GPA-djp, seine Forderung in einer Aussendung vor Verhandlungsbeginn mit.

Das von Pischinger ausgegebene Verhandlungsziel stützt sich auf einen einstimmigen Beschluss von über 260 Betriebsräten, die das Angebot der Arbeitgeberseite am gestrigen Montag abgelehnt haben. Zugleich sieht der Beschluss vor, Maßnahmen bis hin zum Streik zu ergreifen, sollten die Verhandlungen am 10. und 17. März "kein akzeptables Ergebnis" bringen.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

Newsticker

Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

Newsticker

USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

Newsticker

Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen