Ricola steigerte 2014 den Umsatz leicht

Der Schweizer Zuckerl- und Kräutertee-Hersteller Ricola, dessen Produkte weltweit in mehr als 50 Ländern angeboten werden, ist weiter gewachsen: Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um 0,9 Prozent auf 313,2 Mio. Franken (301,3 Mio. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

"Das Geschäftsjahr 2014 verlief gesamthaft gesehen zufriedenstellend, speziell mit den Resultaten in aufstrebenden Märkten wie Osteuropa und Asien sind wir sehr zufrieden", erklärte Firmenchef Felix Richterich in einer Mitteilung.

Auch in Lateinamerika habe Ricola neue Märkte erschlossen. So sei insbesondere in Mexiko ein vielversprechender Markteintritt erfolgt. "Nach wie vor bleibt aber Europa das wichtigste Standbein für Ricola", erklärte Richterich. Dort sei das Unternehmen in vielen Ländern Marktführer.

Während die Internationalisierung auch im vergangenen Jahr weiter vorangetrieben worden sei, habe das Familienunternehmen gleichzeitig ein Zeichen für den Standort Schweiz gesetzt: Mit der Eröffnung des neuen Kräuterzentrums in Laufen sei die Ricola-Kräuterverarbeitung seit Juni 2014 zentral unter einem Dach vereint.

Gewinnzahlen gibt das 1930 gegründete Familienunternehmen nicht bekannt. Ricola erzielt über 90 Prozent des Umsatzes im Ausland. Die Produktion erfolgt ausschließlich in der Schweiz.

Aufgrund der Frankenaufwertung werde das laufende Jahr für Ricola zu einer besonderen Herausforderung. Der Aufbau der Märkte außerhalb Europas, namentlich in Amerika und Asien, werde weiter vorangetrieben, um auch das Währungsrisiko bezüglich dem Euro abzufedern, schrieb das Unternehmen weiter.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen