Rhön-Klinikum will kommende Woche mit Aktienrückkauf beginnen

(Reuters) - Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum will in wenigen Tagen mit seinem milliardenschweren Aktienrückkauf beginnen. Die Papiere im Wert von rund 1,7 Milliarden Euro sollten voraussichtlich vom 16. Oktober bis zum 14. November eingezogen werden, teilte die fränkische Klinikkette mit. Das Amtsgericht Schweinfurt hatte den Hauptversammlungsbeschluss, die Aktien zurückzukaufen und das Grundkapital herabzusetzen, am Freitag ins Handelsregister eingetragen.

Ein Aktionär, der gegen diesen Beschluss vorging, zog seine Klage kürzlich zurück. Rhön verkaufte Anfang des Jahres den Großteil seiner Krankenhäuser für rund drei Milliarden Euro an Fresenius und will einen Teil der Einnahmen über den Aktienrückkauf an seine Eigentümer zurückgeben.

Die Branche wartet gespannt darauf, wie die Rhön-Großaktionäre auf das Rückkaufangebot reagieren. Sollten sie alle Papiere behalten, würde sich ihr Anteil etwa verdoppeln. Der Krankenhauszulieferer B. Braun, der rund 18 Prozent an Rhön besitzt, könnte sogar auf mehr als 30 Prozent kommen und müsste dann ein Übernahmeangebot vorlegen. Weitere Großaktionäre sind Firmengründer Eugen Münch mit 12,5 Prozent und der Konkurrent Asklepios mit mehr als fünf Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro