RHI startet mit mehr Umsatz und Gewinn, aber unter den Erwartungen

Der Feuerfest-Konzern RHI ist mit mehr Umsatz und Gewinn in das Jahr 2015 gestartet. Die Ergebnisse des ersten Quartals liegen aber unter den Erwartungen der Analysten. Die Division Rohstoffe habe aufgrund der schlechteren Auslastung der Rohstoffwerke einen deutlichen Ergebnisrückgang verzeichnet, erklärte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung.

Der operative Gewinn (Ebit) stieg um 2,7 Prozent auf 34,5 Mio. Euro. Die von der APA befragten Analysten hatten im Schnitt mit 36,8 Mio. Euro gerechnet. Unterm Strich legte das Ergebnis um 6,6 Prozent auf 21,1 Mio. Euro zu, erwartet wurden 22,7 Mio. Euro. Der Umsatz kletterte unter anderem dank positiver Währungseffekte um 5,4 Prozent auf 424,1 Mio. Euro. Die Bankanalysten hatten einen höheren Anstieg auf 428,3 Mio. Euro prognostiziert.

Für das Gesamtjahr 2015 geht der Vorstand unverändert von einer Umsatzsteigerung um rund 3 Prozent aus. Die operative Ergebnis-Marge soll bei 9 Prozent liegen, im ersten Quartal lag sie bei 8,1 Prozent. Aufgrund der aktuellen Auftragssituation der Division Industrial werde für das zweite Quartal ein deutlicher Umsatzanstieg erwartet, teilte RHI mit.

In Nordamerika sind zum Jahresauftakt die Lagerbestände gestiegen. Grund dafür sei eine schwächer als erwartet ausgefallene Nachfrage, erläuterte das Unternehmen. Der Personalstand stieg bis März leicht von 8.016 auf 8.079 Mitarbeiter.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen