RHI Magnesita startet an der Londoner Börse äußerst ruhig

Wien/London (APA) - Der erste Handelstag der Aktien von RHI Magnesita verläuft in London äußerst ruhig. Die RHI hat die Wiener Börse verlassen und ist nach der Fusion mit ihrer Tochtergesellschaft als RHI Magnesita am heutigen Freitag an der Londoner Börse gestartet. Zuletzt legten die Aktien des Wiener Konzerns um 0,71 Prozent auf 3.249 Pence zu.

Allerdings fiel das Interesse bis jetzt mit 1.110 gehandelten Aktien gering aus. Stefan Borga, CEO von RHI Magnesita, rechnet mit der Aufnahme in den FTSE-250 und dann auch mit mehr Handelsvolumen, ging aus einem Gespräch mit der APA hervor. Der britische Index umfasst die 250 größten Unternehmen nach jenen im FTSE-100, die an der London Stock Exchange gehandelt werden.

Die Fusion des Wiener Feuerfestkonzerns mit seiner Tochtergesellschaft Magnesita wurde am gestrigen Donnerstag wirksam. Die RHI AG als Rechtsträger existiert somit nicht mehr.

"Unser Fokus liegt nun darauf, die Integration abzuschließen, unser Geschäft in Regionen und bei Produkten aufzubauen, wo wir bisher über keine signifikante Präsenz verfügen, und unser gemeinsames Best-in-Class Technologie-Know-how zu nutzen, um neue Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln", erklärte der ehemalige RHI-Chef. Der Feuerfestkonzern wolle einen starken Cashflow generieren sowie den Verschuldungsgrad verringern "und damit Werte für alle unsere Stakeholder schaffen."

Die Aktien der RHI sind nun aus dem Wiener Leitindex ATX ausgeschieden. Am Mittwoch hatten sie ihre letzten Handelstag an der Wiener Börse und sind mit einem Minus von 3,66 Prozent auf 35,90 Euro aus dem Handel gegangen. An der Wiener Börse sind die RHI Magnesita, wie zahlreiche andere ausländische Titel, künftig nur im Global-Market-Segment in Wien zu erwerben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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