RHI Magnesita kauft schwedische Messtechnikgruppe Agellis

Wien/Lund (APA) - Der seit kurzem an der Londoner Börse notierte fusionierte RHI Magnesita-Konzern hat die schwedische Agellis Group AB zu 100 Prozent übernommen. Die Agellis-Gruppe ist auf elektromagnetische Messsysteme und Infrarottechnologie spezialisiert. Zum Kaufpreis wurden am Dienstag keine Angaben gemacht.

Agellis wurde 2002 gegründet und zähle heute zu den führenden Unternehmen in dieser Marktnische. "Die Produkte der Agellis-Gruppe tragen dazu bei, die Produktionsprozesse für Metallschmelzen zu optimieren und damit den Ertrag zu erhöhen, die Qualität zu verbessern, die Instandhaltung zu reduzieren und die Sicherheit in den Produktionswerken zu steigern."

Das Agellis Team unter der Leitung von Patrik Bloemer wird weiterhin von Lund, Schweden, aus als Teil des RHI Magnesita Geschäftsbereichs Systems & Advanced Technologies agieren. Die operative und finanzielle Integration von Agellis wird voraussichtlich bis Ende 2017 abgeschlossen sein.

"Die Akquisition der Agellis Gruppe passt perfekt zu unserer strategischen Säule als Top-Lösungsanbieter mit einem umfassenden Portfolio, das auf innovativen Technologien und Digitalisierung basiert", so RHI Magnesita-CEO Stefan Borgas.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach