RHI Magnesita fusioniert drei indische Töchter

Wien/Mumbai (Bombay) (APA) - Der österreichisch-brasilianische Rohstoffkonzern RHI Magnesita hat vor, seine drei indischen Tochtergesellschaften zusammenzulegen. Demnach sollen RHI India und RHI Clasil mit der börsennotierten Orient Refractories fusionieren, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Abgeschlossen werden soll die Fusion in den nächsten neun bis zwölf Monaten.

Danach wird RHI Magnesita rund 70 Prozent an Orient Refractories halten, die dann in RHI Magnesita India umbenannt werden soll. Das kombinierte Unternehmen in Indien macht einen Pro-Forma-Umsatz von rund 154 Mio. Euro, hat zwei Produktionsstandorte und mehr als 700 Mitarbeiter. Indien ist ein strategisch wichtiger Markt für RHI Magnesita. Orient notiert an der Börse von Mumbai.

Orient Refractories ist ein führender Hersteller von Feuerfestprodukten für die Stahlindustrie. RHI India, 100-prozentige Tochter von RHI Magnesita, ist die indische Vertriebsgesellschaft des Konzerns. RHI Clasil, zu 53,7 Prozent im Besitz von RHI Magnesita, produziert und liefert vorwiegend Feuerfestprodukte auf Aluminabasis für die Stahl- und Zementindustrie.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018