RHI Magnesita fusioniert drei indische Töchter

Wien/Mumbai (Bombay) (APA) - Der österreichisch-brasilianische Rohstoffkonzern RHI Magnesita hat vor, seine drei indischen Tochtergesellschaften zusammenzulegen. Demnach sollen RHI India und RHI Clasil mit der börsennotierten Orient Refractories fusionieren, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Abgeschlossen werden soll die Fusion in den nächsten neun bis zwölf Monaten.

Danach wird RHI Magnesita rund 70 Prozent an Orient Refractories halten, die dann in RHI Magnesita India umbenannt werden soll. Das kombinierte Unternehmen in Indien macht einen Pro-Forma-Umsatz von rund 154 Mio. Euro, hat zwei Produktionsstandorte und mehr als 700 Mitarbeiter. Indien ist ein strategisch wichtiger Markt für RHI Magnesita. Orient notiert an der Börse von Mumbai.

Orient Refractories ist ein führender Hersteller von Feuerfestprodukten für die Stahlindustrie. RHI India, 100-prozentige Tochter von RHI Magnesita, ist die indische Vertriebsgesellschaft des Konzerns. RHI Clasil, zu 53,7 Prozent im Besitz von RHI Magnesita, produziert und liefert vorwiegend Feuerfestprodukte auf Aluminabasis für die Stahl- und Zementindustrie.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte