RHI-Magnesita - Fusionskosten drückten 2017 operativen Gewinn

Wien (APA) - Die RHI Magnesita, die im Oktober aus dem Zusammenschluss des österreichischen Feuerfestprodukte-Herstellers RHI und der brasilianischen Magnesita hervorgegangen ist, hat am Mittwoch ihre erste Bilanz gelegt. Der Umsatz belief sich im Jahr 2017 auf 1,95 Mrd. Euro. Restrukturierungskosten im Rahmen der Fusion drückten den operativen Gewinn (EBITA) auf 56,7 Mio. Euro.

Die RHI erzielte 2016 ohne Magnesita einen Umsatz von 1,65 Mrd. Euro und ein Ebita von 126,6 Mio. Euro.

Die für 2017 ausgewiesenen Ergebnisse (reported statutory results) beinhalten die Ergebnisse der RHI für zehn Monate und nur für zwei Monate die Ergebnisse der Magnesita Refratários. "Neben den umfangreichen Anstrengungen, die den grenzüberschreitende Merger ermöglicht haben, verzeichnete RHI Magnesita im abgelaufenen Geschäftsjahr eine solide Geschäftsentwicklung, die sich auf die effizienten operativen Abläufe, die Verbesserung des makroökonomischen Umfelds und auf das Engagement aller Mitarbeiter weltweit zurückführen lässt", kommentierte RHI-Magnesita-Chef Stefan Borgas das erste gemeinsame Jahresergebnis.

Die Fusion des Wiener Feuerfestkonzerns mit seiner Tochtergesellschaft Magnesita wurde Ende Oktober wirksam. Seit 27. Oktober notiert RHI Magnesita an der Londoner Stock Exchange und seit Mitte Dezember im FTSE-250-Index, in dem die 250 wichtigsten börsennotierten Unternehmen gelistet sind.

Für 2017 wird das Board of Directors der RHI Magnesita eine Dividende von 0,75 Euro pro Aktie vorschlagen, was einer Ausschüttung von 33,6 Mio. Euro an die Aktionäre entspricht. Auch die alte RHI hatte für 2016 eine Dividende von 0,75 Euro pro Aktie ausgeschüttet.

Die RHI Magnesita erwartet sich durch die Fusion für das Jahr 2018 Synergieeffekte von mindestens 40 Mio. Euro und 70 Mio. Euro für 2019. "Die erwarteten Restrukturierungskosten zur Realisierung dieser Synergien belaufen sich auf insgesamt 70 Mio. Euro, wovon 53 Mio. Mio. Euro bereits im Jahr 2017 als Aufwand erfasst wurden. Ein Großteil der Mittelabflüsse im Zusammenhang mit diesen Restrukturierungskosten wird im Jahr 2018 anfallen", heißt es in der Aussendung.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach