RHI - Analysten sehen im Q2 deutliche Ergebnisrückgänge

Wien (APA) - Für die am morgigen Donnerstag anstehenden Zweitquartalszahlen 2017 des Feuerfestkonzerns RHI erwarten von der APA befragte Analysten deutliche Rückgänge bei den Ergebniskennzahlen verbunden mit einer stabilen Umsatzentwicklung. Die Experten von der Erste Group und Kepler Cheuvreux prognostizieren für das 2. Quartal durchschnittlich einen Umsatz von 439 Mio. Euro. Zum Vorjahreszeitraum würde sich daraus ein unwesentliches Minus von 0,3 Prozent errechnen.

Die Schätzung für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lautet im Schnitt auf 39,1 Mio. Euro und liegt damit um deutliche 32 Prozent unter dem Wert von 2016. Ein sattes Minus von 40 Prozent auf 23,8 Mio. Euro wird auch beim operativen Betriebsergebnis (EBIT) erwartet. Der Nettogewinn sollte um beachtliche 47 Prozent auf 12,8 Mio. Euro zurückgegangen sein.

Ungeachtet der optimistischen Aussagen des RHI-Managements - bei der Vorlage der Erstquartalszahlen - und eines grundsätzlich positiven Marktumfelds in den wichtigsten Unternehmensdivisionen prognostizieren die Experten somit starke Ergebniseinbußen. Nach Analysteneinschätzung sollten vor allem die stark angewachsenen Kosten verbunden mit dem Zusammenschluss mit der brasilianischen Magnesita und negative Fremdwährungsentwicklungen beim Euro-Dollar-Kurs negativ gewirkt haben. Zudem konnten die jüngst gestiegenen Eingangskosten zum Teil nicht an die Kunden weiter gegeben werden.

Im Startquartal heuer hatte der Feuerfestkonzern noch klare Zuwächse bei Umsatz und Gewinn erzielt.

RHI - Analystenschätzung für das zweite Quartal 2017 (in Mio. Euro):

~ RHI Mittel Vorjahr Veränderung Umsatz 439,0 440,5 -0,3% EBITDA 39,1 57,4 -32% Operatives EBIT 23,8 39,9 -40% EBIT 21,2 41,5 -49% Nettogewinn 12,8 24,1 -47% ~

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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