Rheinmetall verdient mehr - Rüstungsgeschäft holt auf

Düsseldorf (APA/Reuters) - Das Rüstungsgeschäft des deutschen Konzerns Rheinmetall hat nach einem schwächeren Start zum Jahresbeginn wieder Fahrt aufgenommen und auch die Autozulieferung läuft rund. "Es ist uns gelungen, die Erträge im Konzern insgesamt zu steigern und unsere operative Marge weiter zu verbessern", sagte Konzernchef Armin Papperger am Donnerstag.

"Mit Blick auf die gute Entwicklung besonders im zweiten Quartal sind wir zuversichtlich, unsere selbstgesteckten Ziele im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen."

Im ersten Halbjahr verbuchte der Mischkonzern einen Anstieg des operativen Ergebnisses um 15 Prozent auf 154 Mio. Euro. Derweil schrumpfte der Umsatz um 1,5 Prozent auf 2,75 Mrd. Euro, währungsbereinigt um 0,6 Prozent. Der Auftragsbestand summierte sich zur Jahresmitte auf 7,0 (Vorjahr: 7,1) Mrd. Euro.

Die Sparte Automotive steuerte einen Umsatz von knapp 1,5 Mrd. Euro (plus 1,7 Prozent) bei und ein operatives Ergebnis von 133 Mio. Euro (plus 2,8) Prozent. Die Rüstungssparte, die wegen Projektverzögerungen im ersten Quartal ins Stottern geraten war, holte im zweiten Quartal auf. Dennoch sank im Halbjahr der Umsatz um sechs Prozent auf 1,263 Mrd. Euro. Gleichwohl entpuppt sich die früher verlustreiche Sparte inzwischen als Ertragsperle: Das operative Ergebnis wurde mit 31 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

Bei seinen Umsatzerwartungen für 2018 äußerte sich Papperger vorsichtiger und rechnet nunmehr mit einem Plus von rund acht Prozent statt mit bis zu neun Prozent. Die operative Rendite soll unverändert auf rund sieben (Vorjahr: 6,8) Prozent steigen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"