Rheinmetall erhöht Dividende und erwartet weiteres Wachstum

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Mischkonzern Rheinmetall will im dritten Jahr infolge seinen Aktionären eine höhere Dividende zahlen. Nach kräftigen Gewinnzuwächsen 2017 sollen die Anteilseigner des Rüstungskonzerns und Autozulieferers je Aktie 1,70 Euro erhalten - nach 1,45 Euro im Jahr zuvor, wie Konzernchef Armin Papperger am Donnerstag sagte. Für 2018 kündigte der Manager weitere Umsatz- und Gewinnzuwächse an.

Die Erlöse sollen sich um acht bis neun Prozent verbessern, die operative Rendite auf rund sieben (Vorjahr: 6,8) Prozent. "Wir haben alle Chancen, bei Umsatz und Ertrag zu wachsen", so Papperger. In der Automobilzulieferung profitiere Rheinmetall vom Trend zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung, in der Wehrtechnik von der globalen Aufrüstung.

Rheinmetall hatte 2017 bei einem Umsatzplus von fünf Prozent auf 5,9 Mrd. Euro den operativen Gewinn vor Sondereffekten um 13 Prozent auf 400 (Vorjahr: 353) Mio. Euro gesteigert. Der Nettogewinn erreichte 252 (215) Mio. Euro.

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

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Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

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Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus