Rezession zieht weitere Zinssenkung in Russland nach sich

Die russische Notenbank hat wegen der schweren Wirtschaftskrise zum zweiten Mal in diesem Jahr ihren Leitzins gesenkt. Sie kappte den Satz am Freitag auf 14 von zuvor 15 Prozent, nachdem er zu Jahresbeginn noch bei 17 Prozent gelegen hatte. Falls nötig, seien noch weitere Zinsschritte möglich, erklärte die Zentralbank und begründete dies mit Hinweisen "auf eine deutliche Konjunkturabkühlung".

Angesichts der westlichen Sanktionen wegen der Ukraine-Krise und des Preisverfalls des wichtigsten Exportschlagers Öl fürchtet die Zentralbank eine Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte in diesem Jahr zwischen 3,5 und 4,0 Prozent schrumpfen, sagte sie am Freitag voraus.

Sinkende Zinsen machen Kredite für Investitionen und Konsum billiger, was die Konjunktur anschieben kann. Sie machen aber auch eine Währung unattraktiver: Der Rubel gab daher um rund 0,3 Prozent zum Dollar auf 61,37 nach.

Größere Inflationsgefahren sieht die Zentralbank nicht: Die Teuerungsrate werde angesichts der schwachen Konjunktur binnen eines Jahres auf etwa neun Prozent fallen. Derzeit liegt die Inflationsrate bei 16,7 Prozent.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach