Rezession zieht weitere Zinssenkung in Russland nach sich

Die russische Notenbank hat wegen der schweren Wirtschaftskrise zum zweiten Mal in diesem Jahr ihren Leitzins gesenkt. Sie kappte den Satz am Freitag auf 14 von zuvor 15 Prozent, nachdem er zu Jahresbeginn noch bei 17 Prozent gelegen hatte. Falls nötig, seien noch weitere Zinsschritte möglich, erklärte die Zentralbank und begründete dies mit Hinweisen "auf eine deutliche Konjunkturabkühlung".

Angesichts der westlichen Sanktionen wegen der Ukraine-Krise und des Preisverfalls des wichtigsten Exportschlagers Öl fürchtet die Zentralbank eine Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte in diesem Jahr zwischen 3,5 und 4,0 Prozent schrumpfen, sagte sie am Freitag voraus.

Sinkende Zinsen machen Kredite für Investitionen und Konsum billiger, was die Konjunktur anschieben kann. Sie machen aber auch eine Währung unattraktiver: Der Rubel gab daher um rund 0,3 Prozent zum Dollar auf 61,37 nach.

Größere Inflationsgefahren sieht die Zentralbank nicht: Die Teuerungsrate werde angesichts der schwachen Konjunktur binnen eines Jahres auf etwa neun Prozent fallen. Derzeit liegt die Inflationsrate bei 16,7 Prozent.

Wien (APA) - Ab kommendem Jahr soll es für die Gründung einer GmbH künftig nicht mehr nötig sein, dass alle Gesellschafter persönlich zum Abschluss des Gesellschaftsvertrags beim Notar erscheinen. Hingegen will es das Justizministerium ermöglichen, einen oder mehrere Gesellschafter per Video zuzuschalten. So soll die Gründung einer GmbH erleichtert werden, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Mittwoch.
 

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GmbH-Gründer sollen ab 2019 nicht mehr persönlich zum Notar

Berlin (APA/dpa) - Menschen, die in Deutschland jahrelang ohne Arbeit auf die Unterstützung Hartz IV angewiesen sind, sollen künftig staatlich bezuschusste Jobs bekommen können. Das sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, den die Regierung in Berlin beschloss.
 

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Staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose in Deutschland

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Genossenschaftsbanken in Deutschland spüren noch keine gravierenden Auswirkungen durch den Handelsstreit oder die zähen Brexit-Verhandlungen. Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und der Kosten zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen stelle sich die Finanzgruppe aber für 2018 auf einen leichten Gewinnrückgang ein, so Vorstandsmitglied Andreas Martin vom Branchenverband BVR am Mittwoch.
 

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Deutsche Genossenschaftsbanken erwarten heuer leichten Gewinnrückgang