Rewe-Chefs wollen in Österreich bei Billa & Co länger aufsperren

Ausweitung von 72 auf 76 Stunden pro Woche gewünscht - Wirtschaftskammer sieht keinen Bedarf

Die Chefs des größten Handelskonzerns Rewe, zu dem in Österreich die Lebensmittelketten Billa, Merkur, Penny und Adeg zählen, wünschen sich eine Ausweitung der Öffnungszeiten. "Vier Stunden mehr würden uns schon reichen", wird Jan Kunath, Vorstandschef der deutschen Rewe Group, im "Kurier" (Freitag) zitiert. Derzeit dürfen die Geschäfte in Österreich maximal 72 Stunden in der Woche offen haben.

"Es geht um 20 Minuten am Tag, die wir länger offen halten möchten. Damit würden wir im Konzern 500 zusätzliche Jobs schaffen", so Rewe-Österreich-Chef Marcel Haraszti.

In der Wirtschaftskammer sieht man keinen Bedarf für längere Öffnungszeiten. "Die Mehrheit der Händler findet die 72 Stunden ausreichend", sagt Bundesspartenobmann Peter Buchmüller. Auch würde die Kaufkraft nicht steigen und sich der Umsatz nur anders verteilen. Dem widerspricht man bei Rewe: In Deutschland seien die Umsätze nach der letzten Liberalisierung der Öffnungszeiten gestiegen. Die Menschen würden die Einkaufsmöglichkeit am Abend nützen und weniger Essen gehen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen