Rewe-Biomarke Ja!Natürlich wuchs weiter und setzt auf online

Die Biomarke des Handelsriesen Rewe, Ja!Natürlich, hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 355 Mio. Euro eingespielt, um 4,4 Prozent mehr als 2013. Die stärksten Zuwächse seien bei Obst, Gemüse und Milchprodukten erzielt worden. Der Trend zu Bio sei ungebrochen, die Konsumenten von morgen definierten sich über ihre Ernährung, zog Bio-Chefin Martina Hörmer am Dienstag Bilanz.

Hörmer erwartet sich in den nächsten Jahren "einen regelrechten Online-Boom". Billa stellt seit kurzem eine "Energiebox" - gefüllt mit Obst und Gemüse - zu. Im Vorjahr habe der Online-Umsatz um fast ein Drittel (32 Prozent) zugelegt. Das Internetgeschäft solle helfen, den Marktanteil der Biomarke weiter auszubauen. Ja!Natürlich ist nach eigenen Angaben der Marktführer im Bereich Biomarken mit einem Anteil von 50 Prozent.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma