Resch&Frisch steigerte Umsatz auf 120,3 Millionen Euro

Der oö. Backwarenerzeuger Resch&Frisch mit Zentrale in Wels hat im Geschäftsjahr 2015 seinen Umsatz um 3,7 Prozent auf 120,3 Millionen Euro gesteigert. In seinen drei Vertriebsbereichen Filialgeschäft, Gastro-System und Zustelldienst sei die Entwicklung "sehr zufriedenstellend", erklärte Eigentümer und Geschäftsführer Josef Resch am Dienstag in Linz, ohne Gewinnzahlen bekannt zu geben.

27 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Heimdienst "Back's Zuhause", 55 Prozent auf die Belieferung von Gastronomie und Hotelbetriebe in neun Ländern (Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Luxemburg, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Belgien) und 23 Prozent auf den Filialverkauf an 23 Standorten in Oberösterreich und Salzburg, wo die Geschäfte unter dem Namen Flöckner firmieren.

Vor allem im Gastrobereich setze das Unternehmen auf Expansion im Ausland, da das anhaltende heimische Wirtshaussterben auch das Geschäft von Resch& Frisch "nicht gerade leicht macht", meinte der Eigentümer. Derzeit in seinem Fokus: der Markt in Oberitalien aber auch in Belgien. In Deutschland setzt der Backwarenerzeuger auf den Ausbau des Hauszustelldienstes. Vor allem die Nachfrage nach glutenfreien Produkte sei im Nachbarland groß. Insgesamt liegt derzeit ihr Anteil bei 6,5 Prozent des Gesamtumsatzes von "Back's Zuhause". Beim Hauszustelldienst wächst vor allem der Online-Shop, mit 55.000 Bestellungen im Vorjahr betrug der Anteil 10 Prozent.

Und auch wenn mit Filialen "wir alle nicht Geld verdienen", will Resch auch in diesem Segment noch weiter zulegen. Nach der Pleite der Ring-Bäckereien im Vorjahr hat er sechs Filialen mit rund 70 Mitarbeitern übernommen. Mitte April wird in Leonding bei Linz ein Geschäft mit neuem Konzept - Verkauf, Cafe und Brasserie - unter dem Namen "Liebesbrot" eröffnet.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 1.320 auf 1.489 in diesem Jahr. Für 2016 peilt der Geschäftsführer einen Umsatz von 122 Millionen an.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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