Republik stockt Bundesanleihen um 1,15 Mrd. Euro auf

Wien (APA) - Die Republik Österreich wird am kommenden Dienstag auf den internationalen Kapitalmärkten bis zu 1,15 Mrd. Euro frisches Geld aufnehmen. Geplant ist die Aufstockung der jüngsten zehnjährigen Bundesanleihe und eines Bonds mit noch etwa viereinhalb Jahren Laufzeit. Dies teilt die Bundesfinanzagentur (OeBFA) heute auf ihrer Website mit.

Die jüngste zehnjährige Emission wurde im Jänner dieses Jahres mit einem Startvolumen von 4 Mrd. Euro erstmals auf den Markt gebracht. Sie erzielte damals eine Emissionsrendite von 0,788 Prozent. Bei ihrer ersten Aufstockung Anfang Februar waren es dann 0,861 Prozent. Aktuell rentiert sie am Sekundärmarkt mit 0,87 Prozent in etwa auf demselben Niveau.

Die im September 2022 fällige zweite Laufzeit wurde zuletzt im November 2017 aufgestockt. Dabei konnte eine negative Rendite von -0,287 Prozent erzielt werden. In der Zwischenzeit haben die Zinsen von Anleihen generell angezogen, aktuell wird die Emission mit -0,01 Prozent gehandelt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker