Republik nimmt 1,1 Mrd. Euro auf - Deutlich höhere Renditen erwartet

Wien - Die Republik Österreich muss bei der morgen, Dienstag, anstehenden fünften Auktion von Bundesanleihen in diesem Jahr mit schlechteren Bedingungen als zuletzt rechnen. Die Finanzierung sollte aber im historischen Vergleich dennoch sehr günstig erfolgen.

Die Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) hat für morgen die Aufstockung von zwei schon im Umlauf befindlichen Bundesanleihen um 1,1 Mrd. Euro geplant, wie sie auf ihrer Homepage mitteilt. Geplant ist die Aufstockung einer noch bis Oktober 2023 und einer bis September 2021 laufenden Bundesanleihe.

Konnten seit Jahresbeginn bei den monatlich stattfindenden Bundesanleihen-Auktionen durchwegs sinkende und somit für die Finanzierung des Staatshaushaltes günstigere Durchschnittsrenditen erzielt werden, ist bei der morgigen Auktion wieder mit höheren Renditen zu rechnen. Nach einem "Blitz-Crash" an den europäischen Anleihenmärkten in den beiden vergangenen Wochen sind aber auch die Renditen für österreichische Papiere deutlich gestiegen.

So wurde die 3,50-Prozent-Emission 2006-2021/1 zuletzt im April mit einer durchschnittlichen Rendite von 0,055 Prozent aufgestockt. Am Sekundärmarkt ist ihre Rendite nach dem jüngsten Kurseinbruch inzwischen aber wieder auf etwa 0,20 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Emissions-Kupon von 3,5 Prozent ist das aber noch immer sehr günstig. Die 1,75-Prozent-Emission 2013-2023/2 rentiert am Sekundärmarkt derzeit bei 0,40 Prozent.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"