Renzi begrüßt erwarteten Anleihenkauf durch Europäische Zentralbank

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat den weithin erwarteten Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) begrüßt. "Die Schritte der EZB werden ein Zeichen setzen, dass Europa in eine neue Richtung geht", sagte Renzi am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Die Europäische Union dürfe nicht immer nur über das Sparen reden, sagte der Regierungschef. Europa brauche zur Überwindung der Krise "neue Ideen und Investitionen für mehr Wachstum". Der italienische EZB-Präsident Mario Draghi hält nach eigener Aussage den Ankauf von Staatsanleihen der Eurozone in großem Stil für erforderlich, um eine Deflation verhindern. Unter Deflation versteht man eine Phase anhaltend fallender Preise, die eine Abwärtsspirale in der Wirtschaft auslösen kann. Die Entscheidung über das Kaufprogramm wird am Donnerstag bei einer Sitzung des EZB-Rates erwartet.

Renzi betonte, dass Italien auf Maßnahmen zur Wachstumsförderung setze, um seine Strukturreformen fortsetzen zu können. Sein Land wolle "nicht als Museum, sondern als Laboratorium für Innovationen" wahrgenommen werden. Für den Erfolg der Reformbemühungen seien "mit Blick auf das EZB-Programm die nächsten zwölf Monate entscheidend". Anders als Italien steht Deutschland dem Staatsanleihenkauf durch die EZB kritisch gegenüber. Mit Spannung wird beim Weltwirtschaftsforum die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag erwartet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte