Rennen um Kaufhof geht bald in heiße Phase

Düsseldorf, 24. Mai (Reuters) - Das Rennen um die Metro -Tochter Kaufhof geht Insidern zufolge im Juni wohl in die entscheidende Phase. Bis Anfang des kommenden Monats werde der kanadische Interessent Hudson's Bay voraussichtlich entscheiden, ob er - wie bereits der österreichische Investor Rene Benko - eine Kaufofferte vorlegt, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Danach könnte Metro entscheiden, wer den Zuschlag erhält. Der Ausgang sei offen. Ein Metro-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. Auch die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtete, eine Offerte der Kanadier werde für spätestens Anfang Juni erwartet.

Benko, der mit Karstadt bereits die zweitgrößte deutsche Kaufhauskette besitzt, hat früheren Insider-Informationen zufolge bei Metro eine Offerte für den Branchenprimus auf den Tisch gelegt. Demnach bietet Benkos Firma Signa Holding 2,9 Milliarden Euro. Damit lässt der Österreicher die alte Idee einer "Deutschen Warenhaus AG" wiederaufleben, die aus einem Zusammenschluss der beiden großen Kaufhaus-Marken entstehen soll.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen