Renault und Nissan wollen mit engerer Zusammenarbeit mehr sparen

Paris (APA/Reuters) - Nach 18 Jahren Partnerschaft wollen Renault und Nissan ihr Geschäft enger verzahnen und dabei mehr Kosten sparen. Durch eine tiefere Kooperation sollten 2022 zehn Milliarden Euro eingespart werden, teilten die Autobauer heute, Freitag, mit. Im vergangenen Jahr brachte die Zusammenarbeit den VW-Konkurrenten eine Sparsumme von 5 Mrd. Euro.

Die Kooperation soll die Umsätze in den kommenden fünf Jahren um ein Drittel auf 240 Mrd. Dollar erhöhen und die Produktion auf 14 Millionen Fahrzeuge von derzeit zehn Millionen steigern. Die Partner gründen ihre Pläne auf eine engere Kooperation mit dem jüngst übernommenen Konkurrenten Mitsubishi.

Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn hatte ein höheres Tempo bei der Integration der Partner in Aussicht gestellt, als Nissan im vergangenen Jahr die Kontrolle bei Mitsubishi übernahm. Obwohl Renault und Nissan bereits seit Jahren verbündet sind, bauen sie erst seit kürzerer Zeit Autos nach gemeinsamen Plänen.

Am Freitag, einen Tag nach Eröffnung der Automesse IAA in Frankfurt, kündigte das Bündnis bis 2022 eine vierte gemeinsame Fahrzeugplattform an. Im selben Zeitraum will Renault-Nissan zwölf neue Elektro-Autos an den Markt bringen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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