Renault sucht Nachfolger für langjährigen Chef Carlos Ghosn

Boulogne-Billancourt (APA/AFP) - Der französische Autokonzern Renault sucht einem Bericht zufolge einen Nachfolger für seinen langjährigen Chef Carlos Ghosn. Headhunter seien bereits beauftragt, Kandidaten würden befragt, berichtete die französische Wirtschaftszeitung "Les Echos" heute, Donnerstag, ohne Angabe von Quellen. Der Vertrag des 63-jährigen Ghosn endet im Juni. Er ist seit 2005 Vorstandschef von Renault.

Ziel sei es, im Februar den Nachfolger Ghosns zu nominieren, damit die Aktionäre diese Wahl bei der für den 15. Juni geplanten Hauptversammlung absegnen könnten, berichtete "Les Echos". Ghosn soll demnach Verwaltungsratspräsident von Renault bleiben. Auch der Unternehmensallianz der drei Autobauer Renault, Nissan und Mitsubishi soll er weiterhin als Verwaltungsratschef vorstehen. Ghosn hatte im April bereits die Geschäftsführung von Nissan abgegeben.

Renault bevorzuge bei der Wahl eines neuen Chefs einen internen Kandidaten, berichtete die Zeitung. Der französische Staat, der 15 Prozent der Anteile an dem Autobauer besitzt, schließe aber auch einen externen Kandidaten nicht aus. Er dürfe aber nicht aus dem Ausland kommen. Ein Sprecher von Renault wollte den Bericht am Mittwochabend nicht kommentieren.

Istanbul/Washington (APA/dpa) - "Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Privatperson und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall Khashoggi?
 

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"Große Geschäfte!" - Trumps USA und Riad verbinden Milliarden

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank tauscht die Führung ihrer Transaktionsbank aus. Stefan Hoops, bisher Co-Vertriebschef der Kapitalmarktsparte, trete die Nachfolge von John Gibbons an, bestätigte ein Banksprecher am Donnerstag. Gibbons verlasse die Bankenbranche. Finanzkreisen zufolge wechselt er zu einem Kunden der Bank. Hoops wird wie sein Vorgänger Gibbons an Investmentbank-Chef Garth Ritchie berichten.
 

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Deutsche Bank tauscht Chef der Transaktionsbank aus

Wien (APA) - Österreich und China wollen über eine Nachfolgeregelung zu sogenannten Soft Loans verhandeln. Soft Loans sind staatlich gestützte Kredite für Unternehmen, die in Entwicklungsländern aktiv werden. Seit 2012 stehen sie für Investitionen in China allerdings nicht mehr zur Verfügung, weil das Land die dafür vorgesehene Obergrenze beim Einkommen pro Kopf überschritten hat.
 

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Österreich und China verhandeln Nachfolgeinstrument zu Soft Loans