Renault schraubt Produktion in Slowenien zurück

Novo Mesto - Der slowenische Renault-Werk Revoz, das den neuen Renault "Twingo" und den viersitzigen "Smart Forfour" herstellt, schraubt seine Produktion wegen zu geringer Nachfrage nach den neuen Modellen zurück. Die halbe Nachtschicht, die erst im vergangenen Dezember eingeführt wurde, wird ab März eingestellt, hieß es aus Revoz. Dadurch verlieren 450 Leiharbeiter demnächst ihre Jobs.

Die Zahlen über die Nachfrage nach den beiden neuen Modellen hätten zu Jahresanfang gezeigt, dass diese nicht für die geplante Produktion in zweieinhalb Schichten ausreiche. Der französische Eigentümer habe deshalb beschlossen, wieder zu zwei Schichten zurückzukehren, teilte das slowenische Werk laut Medienberichten mit.

Renault habe die Nachfrage nach dem neuen "Twingo" und "Smart" offenbar stark überschätzt, kommentierten slowenische Zeitungen am Dienstag. Die Fabrik hat keine Zahlen über den tatsächlichen und den geplanten Absatz der beiden neuen Modelle veröffentlicht, berichtete die Tageszeitung "Dnevnik".

Das slowenische Werk hat im Vorjahr wegen der Produktion der beiden neuen Modelle insgesamt 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Bisher rollten täglich 800 Fahrzeuge vom Fließband, mit der Abschaffung der halben Schicht werden es künftig wieder nur noch 600 sein. Im Vorjahr wurden in Revoz, wo auch das alte "Twingo"-Modell und der Renault Clio gebaut wird, knapp 120.000 Fahrzeuge produziert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro