Renault schraubt Produktion in Slowenien zurück

Novo Mesto - Der slowenische Renault-Werk Revoz, das den neuen Renault "Twingo" und den viersitzigen "Smart Forfour" herstellt, schraubt seine Produktion wegen zu geringer Nachfrage nach den neuen Modellen zurück. Die halbe Nachtschicht, die erst im vergangenen Dezember eingeführt wurde, wird ab März eingestellt, hieß es aus Revoz. Dadurch verlieren 450 Leiharbeiter demnächst ihre Jobs.

Die Zahlen über die Nachfrage nach den beiden neuen Modellen hätten zu Jahresanfang gezeigt, dass diese nicht für die geplante Produktion in zweieinhalb Schichten ausreiche. Der französische Eigentümer habe deshalb beschlossen, wieder zu zwei Schichten zurückzukehren, teilte das slowenische Werk laut Medienberichten mit.

Renault habe die Nachfrage nach dem neuen "Twingo" und "Smart" offenbar stark überschätzt, kommentierten slowenische Zeitungen am Dienstag. Die Fabrik hat keine Zahlen über den tatsächlichen und den geplanten Absatz der beiden neuen Modelle veröffentlicht, berichtete die Tageszeitung "Dnevnik".

Das slowenische Werk hat im Vorjahr wegen der Produktion der beiden neuen Modelle insgesamt 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Bisher rollten täglich 800 Fahrzeuge vom Fließband, mit der Abschaffung der halben Schicht werden es künftig wieder nur noch 600 sein. Im Vorjahr wurden in Revoz, wo auch das alte "Twingo"-Modell und der Renault Clio gebaut wird, knapp 120.000 Fahrzeuge produziert.

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