Renault in Deutschland Nr. 1 bei Elektroautos

Düsseldorf/Boulogne-Billancourt (APA/Reuters) - Der französische Autobauer Renault hat in Deutschland bei Elektrofahrzeugen die hiesigen Wettbewerber abgehängt. 2017 habe Renault mit den Modellen Twizy, Zoe und Kangoo Z.E. erstmals mehr als 5.000 Autos verkauft, sagte Renault-Deutschland-Chef Uwe Hochgeschurtz am Mittwoch in Düsseldorf.

"Das ist ein kräftiges Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr." Der Marktanteil bei batteriebetriebenen Fahrzeugen liege per Ende November bei 17,3 Prozent. "Damit ist Renault die Nummer eins in Deutschland bei Elektrofahrzeugen."

Bestseller sei der Zoe gewesen, der eine Fahrreichweite von 300 Kilometern habe. Hochgeschurtz kündigte an, Renault werde 2018 erstmals einen elektrisch betriebenen 3,5-Tonner auf den Markt bringen. Kunden aus dem Bereich Logistik und Internethandel hätten starkes Interesse signalisiert. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden 2017 in Deutschland insgesamt 25.056 Elektrofahrzeuge zugelassen, doppelt so viele wie im Vorjahr.

Der Konzern verkaufte im vergangenen Jahr in Deutschland insgesamt mit den Marken Renault und Dacia 224.000 Fahrzeuge, ein Plus von 12,9 Prozent. Der Marktanteil kletterte auf 6,04 Prozent von 5,49 Prozent in 2016. Der Autoabsatz in Deutschland ist 2017 zum vierten Mal in Folge gestiegen. Insgesamt wurden 3,44 Millionen Pkw in Deutschland neu zugelassen, rund drei Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker