Renault erzielte 2017 Rekordabsatz, 2018 weiteres Wachstum erwartet

Boulogne-Billancourt (APA/Reuters) - Renault hat den Absatz kräftig gesteigert und rechnet mit weiterem Wachstum. Im vergangenen Jahr rollten weltweit 3,76 Millionen Fahrzeuge zu den Kunden, 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der französische Autobauer am Montag mitteilte. Zu dem Rekordabsatz hätten die beiden Marken, Renault und Dacia, gleichermaßen beigetragen.

Die Erneuerung der Modellpalette und die Expansion in neue Märkte tragen demnach Früchte.

Für 2018 prognostiziert Renault ein Wachstum der globalen Pkw-Nachfrage um 2,5 (Vorjahr plus 2,3) Prozent. Während die Nachfrage auf dem Heimatmarkt Europa nur geringfügig wachse, werde der Markt in Russland voraussichtlich um bis zu 10 Prozent zulegen. In China, Brasilien und Indien rechnet der nach Volkswagen und PSA Peugeot Citroen drittgrößte europäische Autobauer mit einem Wachstum zwischen 5 und 6 Prozent.

"Wir steigern den Absatz und unseren Marktanteil in allen Regionen", hieß es in einer Firmenmitteilung. Der Vorstand um Konzernchef Carlos Ghosn hatte im Herbst das Ziel ausgegeben, den Absatz in den nächsten Jahren um 44 Prozent auf mehr als 5 Millionen Fahrzeuge zu hieven. Der Umsatz soll bis 2022 die Marke von 70 Mrd. Euro überschreiten, die operative Rendite auf mehr als 7 Prozent klettern.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker