Remy Cointreau gibt dem Kater einen Spitz

Der französische Spirituosen-Konzern Remy Cointreau erholt sich von Katerstimmung. Die Umsatzziel wurden übertroffen. Die Stimmung bei Analysten ist frohgelaunt. Nur die Chinesen sind derzeit nicht in richtiger Stimmung, mehr von den edlen Bränden der Franzosen zu bestellen.

Paris. Eine robuste Nachfrage in den USA und anziehende Verkäufe im zuletzt schwierigen chinesischen Markt sorgen beim französischen Spirituosen-Konzern Remy Cointreau für bessere Laune. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember wuchs der Hersteller von Remy Martin Cognac, Cointreau Likör und Mount Gay Rum wieder und übertraf mit einem Umsatzplus von 3,2 Prozent auf 298,4 Mio. Euro die Analystenerwartungen.

Im Vorquartal war der Umsatz noch um 3,2 Prozent gesunken. An seinem operativen Gewinnziel für das Gesamtjahr hielt das Unternehmen fest. An der Börse kam das gut an, die Aktie gewann im frühen Handel fast fünf Prozent an Wert.

Im bisherigen Geschäftsverlauf hatte die Konjunkturabkühlung in China für Katerstimmung bei Remy Cointreau gesorgt. Wie den Rivalen Pernod Ricard und Diageo setzt dem Konzern zu, dass in China seit längerem hochpreisige Spirituosen schlechter laufen. Neben dem verlangsamten Wirtschaftswachstum liegt das auch daran, dass die dortigen Behörden verstärkt gegen Korruption vorgehen und deshalb großzügige Geschenke im Rahmen geschäftlicher Beziehungen seltener werden.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber