Remy Cointreau gibt dem Kater einen Spitz

Der französische Spirituosen-Konzern Remy Cointreau erholt sich von Katerstimmung. Die Umsatzziel wurden übertroffen. Die Stimmung bei Analysten ist frohgelaunt. Nur die Chinesen sind derzeit nicht in richtiger Stimmung, mehr von den edlen Bränden der Franzosen zu bestellen.

Paris. Eine robuste Nachfrage in den USA und anziehende Verkäufe im zuletzt schwierigen chinesischen Markt sorgen beim französischen Spirituosen-Konzern Remy Cointreau für bessere Laune. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember wuchs der Hersteller von Remy Martin Cognac, Cointreau Likör und Mount Gay Rum wieder und übertraf mit einem Umsatzplus von 3,2 Prozent auf 298,4 Mio. Euro die Analystenerwartungen.

Im Vorquartal war der Umsatz noch um 3,2 Prozent gesunken. An seinem operativen Gewinnziel für das Gesamtjahr hielt das Unternehmen fest. An der Börse kam das gut an, die Aktie gewann im frühen Handel fast fünf Prozent an Wert.

Im bisherigen Geschäftsverlauf hatte die Konjunkturabkühlung in China für Katerstimmung bei Remy Cointreau gesorgt. Wie den Rivalen Pernod Ricard und Diageo setzt dem Konzern zu, dass in China seit längerem hochpreisige Spirituosen schlechter laufen. Neben dem verlangsamten Wirtschaftswachstum liegt das auch daran, dass die dortigen Behörden verstärkt gegen Korruption vorgehen und deshalb großzügige Geschenke im Rahmen geschäftlicher Beziehungen seltener werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte