Remy Cointreau gibt dem Kater einen Spitz

Der französische Spirituosen-Konzern Remy Cointreau erholt sich von Katerstimmung. Die Umsatzziel wurden übertroffen. Die Stimmung bei Analysten ist frohgelaunt. Nur die Chinesen sind derzeit nicht in richtiger Stimmung, mehr von den edlen Bränden der Franzosen zu bestellen.

Paris. Eine robuste Nachfrage in den USA und anziehende Verkäufe im zuletzt schwierigen chinesischen Markt sorgen beim französischen Spirituosen-Konzern Remy Cointreau für bessere Laune. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember wuchs der Hersteller von Remy Martin Cognac, Cointreau Likör und Mount Gay Rum wieder und übertraf mit einem Umsatzplus von 3,2 Prozent auf 298,4 Mio. Euro die Analystenerwartungen.

Im Vorquartal war der Umsatz noch um 3,2 Prozent gesunken. An seinem operativen Gewinnziel für das Gesamtjahr hielt das Unternehmen fest. An der Börse kam das gut an, die Aktie gewann im frühen Handel fast fünf Prozent an Wert.

Im bisherigen Geschäftsverlauf hatte die Konjunkturabkühlung in China für Katerstimmung bei Remy Cointreau gesorgt. Wie den Rivalen Pernod Ricard und Diageo setzt dem Konzern zu, dass in China seit längerem hochpreisige Spirituosen schlechter laufen. Neben dem verlangsamten Wirtschaftswachstum liegt das auch daran, dass die dortigen Behörden verstärkt gegen Korruption vorgehen und deshalb großzügige Geschenke im Rahmen geschäftlicher Beziehungen seltener werden.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

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Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair