Remy Cointreau gibt dem Kater einen Spitz

Der französische Spirituosen-Konzern Remy Cointreau erholt sich von Katerstimmung. Die Umsatzziel wurden übertroffen. Die Stimmung bei Analysten ist frohgelaunt. Nur die Chinesen sind derzeit nicht in richtiger Stimmung, mehr von den edlen Bränden der Franzosen zu bestellen.

Paris. Eine robuste Nachfrage in den USA und anziehende Verkäufe im zuletzt schwierigen chinesischen Markt sorgen beim französischen Spirituosen-Konzern Remy Cointreau für bessere Laune. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember wuchs der Hersteller von Remy Martin Cognac, Cointreau Likör und Mount Gay Rum wieder und übertraf mit einem Umsatzplus von 3,2 Prozent auf 298,4 Mio. Euro die Analystenerwartungen.

Im Vorquartal war der Umsatz noch um 3,2 Prozent gesunken. An seinem operativen Gewinnziel für das Gesamtjahr hielt das Unternehmen fest. An der Börse kam das gut an, die Aktie gewann im frühen Handel fast fünf Prozent an Wert.

Im bisherigen Geschäftsverlauf hatte die Konjunkturabkühlung in China für Katerstimmung bei Remy Cointreau gesorgt. Wie den Rivalen Pernod Ricard und Diageo setzt dem Konzern zu, dass in China seit längerem hochpreisige Spirituosen schlechter laufen. Neben dem verlangsamten Wirtschaftswachstum liegt das auch daran, dass die dortigen Behörden verstärkt gegen Korruption vorgehen und deshalb großzügige Geschenke im Rahmen geschäftlicher Beziehungen seltener werden.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne